Ein Risiko für die Passagiere

Zambezi Airlines darf nicht mehr fliegen. Die Fluglinie aus Sambia missachtete Sicherheitslinien und setzte Passagiere in Gefahr.

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Übermüdete Piloten, defekte Sauerstoffmasken, kaputte Flieger - das klingt nicht unbedingt vertrauenswürdig. Aber genau das wird Zambezi Airlines vorgeworfen. Daher hat die sambische Regierung der privaten Fluggesellschaft nun die Lizenz entzogen, die Flieger bleiben am Boden. Das Tourismusministerium des Landes bezeichnete die Airline gemäß der Lusaka Times als «Risiko für die Passagiere». Sie halte sich nicht an Sicherheitsvorschriften - sowohl die nationalen als auch die internationalen. Die Flugzeuge von Zambezi seien nicht korrekt ausgerüstet. Ausserdem sei das Kabinenpersonal nicht professionell ausgebildet. Die Piloten der Airline hätten darüber hinaus viel zu lange Arbeitszeiten.

Die Airline steht schon länger auf der schwarzen Liste der Europäischen Union - ebenfalls aus Sicherheitsgründen. Die Flotte besteht aus drei Boeing B737-500 und einer Embraer EMB 120. Das Transportministerium von Sambia untersucht die Fluggesellschaft nun. Man habe auch kein Interesse daran, die Flieger lange am Boden zu halten, heißt es von der Regierung. Es sei problematisch, weil die Wirtschaft des Staates darunter leide.

Acht Wochen Zeit

Aber die Sicherheit der Passagiere gehe vor, so das Ministerium laut der Times of Zambia. Dementsprechend groß ist auch der Druck, der auf Zambezi nun lastet. Der Wirtschaftsverband rät der Airline eindringlich, sich so schnell wie möglich wieder zu qualifizieren. Alles andere schade der Luftfahrt- und Tourismusindustrie von Sambia enorm. Aber wenn die Fluggesellschaft alles daran setzt, die Vorgaben einzuhalten, so will die Regierung der Airline die Lizenz wieder erteilen. Dazu müssten allerdings sämtliche Mängel innerhalb der nächsten acht Wochen behoben werden.

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