Transair-UnglückWrack der Boeing 737 soll aus der Meerestiefe geholt werden

Drei Monate nach der Notwasserung erhoffen sich die Ermittelnden Antworten von Wrack und Black Box der verunglückten Boeing 737. Doch beides müssen sie zuerst bergen - von einem tiefen Meeresgrund.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist jetzt rund drei Monate her, dass eine Boeing 737 von Transair auf dem Meer vor Hawaii notwassern musste. Die beiden Piloten von Flug T4-810  überlebten, das Flugzeugwrack sank auf den Meeresgrund. Die See ist an der Unfallstelle ziemlich tief. Zwischen 150 und 350 Meter unterhalb des Meeresspiegels liegen die Trümmerteile. Dennoch sollen sie jetzt geborgen werden.

Das gestaltet sich nicht einfach. Denn zusätzlich zu der Tiefe, auf der das Wrack der Boeing 737-200  liegt, ist der Meeresboden auch noch unwegsam. Ferngesteuerte Tauchroboter werden über einen Zeitraum von 10 bis 14 Tagen die Trümmer vom Meeresgrund holen, heißt es vom National Transportation Safety Board NTSB, das für die Ermittlungen zur Unfallursache zuständig ist.

Crewmitglieder gerettet

Um herauszufinden, wie es zum Unfall mit der Maschine mit dem Kennzeichen N810TA kam, ist die Bergung des Wracks - und vor allem der beiden Blackboxen - enorm wichtig. Denn noch ist nicht klar, was genau das Problem war. Aber: Die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA hat der hawaiianischen Frachtairline mittlerweile Flugverbot erteilt. Sie hat Zweifel, dass die Wartung den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards genügt.

Die 1975 erstmals ausgelieferte Boeing 737 von Transair war am 2. Juli auf  dem Weg von Honolulu nach Maui, als die Besatzung Triebwerksprobleme meldete. Sie plante, wieder nach Honolulu umzukehren, doch dazu reichte die Zeit nicht. Die Piloten notwasserten das Flugzeug im Meer. Beide Crewmitglieder konnten gerettet werden.

Sehen Sie oben in der Bildergalerie Bilder des Wracks.

Mehr zum Thema

Behörde erteilt Transair nach Notwasserung Flugverbot

Behörde erteilt Transair nach Notwasserung Flugverbot

Eines der Triebwerke löste sich bei der Bruchlandung.

Wrack von Transair-Flug 810 am Meeresgrund gefunden

Cockpit: Pilotinnen und Piloten werden auf Extremsituationen vorbereitet.

Wie Pilotinnen und Piloten Zwischenfälle verarbeiten

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

Video

Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack