Unfall einer Boeing 737 vor HawaiiBehörde erteilt Transair nach Notwasserung Flugverbot

Bereits vor dem Unfall einer Boeing 737 vor Hawaii hatte die Luftfahrtbehörde FAA die Frachtairline untersucht. Jetzt zieht sie Konsequenzen und sperrt Transair.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Bilder des Wracks zeigen, wie dramatisch die Notwasserung der Boeing 737 von Transair gewesen muss. In mehr als 100 Metern Tiefe liegen die Überreste der Maschine, die Anfang des Monats im Meer vor Hawaii landete. Beide Piloten überlebten. Das Flugzeug zerbrach.

Jetzt hat die Luftfahrtbehörde der USA bekannt gegeben, dass der Unfall Konsequenzen für die Betreiberin hat. Die Federal Aviation Administration FAA hat Transair ein Flugverbot erteilt, berichtet unter anderem das Wall Street Journal. Man habe die Wartung und Sicherheitskultur der Mutterfirma Rhoades Aviation bereits seit vergangenem Herbst untersucht, heißt es.

Probleme bei der Wartung?

Offenbar fand man inzwischen Probleme bei der Wartung. Denn am Donnerstag (15. Juli) informierte die Luftfahrtbehörde Rhoades Aviation darüber, dass sie ihr die Lizenz für den Wartungsbetrieb entziehe – und damit auch die Möglichkeit, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. «Die FAA hat laufende Sicherheitsüberwachungsprogramme, um Probleme frühzeitig zu erkennen und ihnen zuvorzukommen. Dies hat die Behörde dazu veranlasst, bereits vor dem Absturz mit der Untersuchung des Betreibers zu beginnen», heißt es.

Man habe Rhoades Aviation bereits Anfang der Woche über den drohenden Schritt informiert. Dir Firma habe sich nicht dagegen gewehrt. Transair war mehr als 40 Jahre lang als Frachtairline zwischen den hawaiianischen Inseln geflogen.

Beide Crewmitglieder überlebten

Die 1975 erstmals ausgelieferte Boeing 737 von Transair war am 2. Juli auf  dem Weg von Honolulu nach Maui, als die Besatzung Triebwerksprobleme meldete. Sie plante, wieder nach  Honolulu umzukehren, doch dazu reichte die Zeit nicht. Die Piloten notwasserten das Flugzeug im Meer. Beide Crewmitglieder konnten gerettet werden. Bei den Ermittlungen zur Unfallursache sollen auch sie interviewt werden.

Die Untersuchungsbehörde National Transportation Safety Board NTSB erklärte, dass das Wrack so tief auf dem Meeresgrund liege, dass man keine Taucher einsetzen könne, um die Flugschreiber zu bergen. Jetzt sucht man nach Lösungen.

Mehr zum Thema

Eines der Triebwerke löste sich bei der Bruchlandung.

Wrack von Transair-Flug 810 am Meeresgrund gefunden

Boeing 737 muss im Meer bei Hawaii notwassern

Boeing 737 muss im Meer bei Hawaii notwassern

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies