Airbus A321 Neo von Wizz Air: Auch ab Wien unterwegs.

Drei Strecken fallen wegWizz Air setzt in Wien den Rotstift an

Die Billigairline will sich in Wien auf unterversorgte Routen konzentrieren. Das heißt: Einige Ferienziele fallen bei Wizz Air aus dem Österreich-Flugplan.

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Der Markt Wien ist für Fluggesellschaften kein Selbstläufer. Vor der Covid-19-Pandemie hatten sich die Billigairlines und Austrian Airlines einen erbitterten Preiskampf geleistet. Den haben nicht alle überlebt. IAG-Tochter Level musste bereits aufgeben und auch Easyjet hat sich zurückgezogen.

Doch auch die, die noch blieben, haben erkannt: Wien ist kein El Dorado. Und so strichen sie ihr Angebot teilweise deutlich zusammen. Wizz Air hatte zwischenzeitlich ebenfalls abgebaut, zuletzt aber die Basis mit einem fünften Airbus A321 Neo wieder ausgebaut.

Nicht mehr nach Bari, Bukarest, Catania

Doch jetzt streicht die Billigairline trotzdem drei Routen ab Wien. Im kommenden Sommer wird sie keine Flüge nach Bari, Bukarest und Catania anbieten. Das deckt sich mit der Ankündigung von Wizz-Air-Präsident Robert Carey im vergangenen Herbst. In der Vergangenheit habe man viele Destinationen gemeinsam mit den Mitbewerbern angeboten. Dieses Spiel um Marktanteile habe ein Ende gefunden.

Zukünftig wolle sich Wizz Air ab Wien vermehrt auf unterversorgte Märkte in Europa, wie in etwa Griechenland, den Balkan oder den arabischen Raum konzentrieren. So starten zum Beispiel auch diese Woche die Flüge nach Jeddah und Riyadh in Saudi-Arabien.

Auch Verbindungen ab Deutschland fallen weg

Auch in Deutschland hat Wizz Air Anpassungen vorgenommen. Von Dortmund aus geht es nicht mehr nach Balaton. Auch die Flüge von Frankfurt-Hahn nach Belgrad und Sibiu wurden gestrichen. Ebenfalls aus dem Flugplan genommen hat die Billigairline die Verbindungen zwischen Köln und Katowice, Friedrichshafen und Ohrid sowie Memmingen und Plovdiv.

«Wizz Air überwacht kontinuierlich die Leistung und die Nachfrage nach ihren Strecken, um auch weiterhin für die beliebtesten Destinationen die niedrigsten Preise anbieten zu können», so eine Sprecherin zu aeroTELEGRAPH. Das Streckennetz und der Flugplan seien entsprechend der aktuellen Nachfrage optimiert worden. «Wizz Air bleibt seiner Basis Wien und den österreichischen Passagieren treu.»

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