Flieger von Vistara: Die Airline besitzt bald 20 Flugzeuge und kann dann ins Ausland starten.

Mögliche Boeing-OrderWird Vistara wirklich Airbus untreu?

Offenbar werden die Pläne der indischen Airline, ihre Flotte auf Boeing umzustellen, konkreter. Piloten von Vistara werden angeblich bereits auf die 737 Max geschult.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich ist Vistara noch ziemlich jung für einen Flottenumbau. Die neue indische Fluggesellschaft hob erst vor drei Jahren ab und ist ein Joint Venture von Singapore Airlines und dem indischen Mischkonzern Tata. Singapore hält 49, Tata 51 Prozent am Unternehmen. Doch offenbar plant die Fluglinie nun einen Wechsel von Airbus zu Boeing.

Bisher besteht die Flotte aus 20 Airbus A320. Doch wie verschiedene Quellen der Zeitung Financial Express verraten, ist das wohl nicht mehr allzu lange der Fall. Piloten, die von der Fluggesellschaft Spicejet zu Vistara wechseln, müssen offenbar keine Umschulung von Boeing auf Airbus mehr absolvieren. Spicejet fliegt mit Boeing 737. Zudem sei intern bereits mit Umschulungen auf Boeing 737 begonnen worden.

Vereinheitlichung bei Singapore Airlines

Auch wenn der Wechsel auf den ersten Blick erstaunen würde - es gibt auch Argumente, die dafür sprechen. Singapore Airlines gab erst in der vergangenen Woche bekannt, die Regionalmarke Silk Air mit der Kernairline zu verschmelzen und die Marke verschwinden zu lassen. «Damit soll die Einheitlichkeit der Produkte und des Services im gesamten Netz der Gruppe gewährleistet werden», hiess es dazu. Das gilt auch für den Flugzeugpark.

Die Flotte von Silk Air besteht heute aus 11 Flugzeugen der Airbus A320-Familie und 22 Boeing 737-800 und 737 Max 8. In den kommenden Jahren wird die Flotte ganz auf Boeing umgestellt. Verantwortlich für den Flottenwechsel bei Silk Air ist der ehemalige Silk-Chef Leslie Thng - der heute die Geschicke von Vistara lenkt.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies