Afriqiyah darf vorerst nicht mehr in die EU fliegen.

Wie Libyen das Flugverbot umgeht

Wegen Sicherheitsbedenken dürfen die Airlines des Landes nicht in die EU fliegen. Doch die finden nun andere Wege.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Für die Afriqiyah Aviation Holding ist es ein Angriff der Interessen ihrer Fluggesellschaften. Bis mindestens zum 22. November dieses Jahres dürfen die beiden libyschen Airlines Afriqiyah und Libyan Airlines nicht mehr in die EU fliegen. Zwar nahm die Union die Fluglinien noch nicht in ihre Schwarze Liste auf, aber sie äußerte ernsthafte Sicherheitsbedenken. Um der Aufnahme in die Verbotsliste zuvorzukommen, handelten die Luftfahrtbehörden in Tripolis und verboten den nationalen Fluglinien von sich aus Flüge in die EU.

Afriqiyah Aviation Holding findet die Sicherheitsbedenken unbegründet und ein Verbot daher nicht gerechtfertigt. Sie setzt nun aber alles daran, europäische Ziele trotzdem weiter zu bedienen. Ein Weg, wie Afriqiyah das schaffen will ist, indem man Flieger anderer Airlines nutzt, wie das Nachrichtenportal Afrique en Ligne berichtet. Es ist die klassische Lösung für verbotene Airlines.

Wet-Lease als Ausweg

Der Plan scheint schon ziemlich konkret zu sein. Gegenüber der Times of Malta sagte ein Sprecher von Libyan Airlines, dass man sich schon in der Schlussphase der Verhandlungen über einen Wet-Leasing-Vertrag befinde. Man werde einen Flieger von einer «anerkannten» europäischen Airline erhalten. Diese übernimmt stellt dann Crew, Wartung und Versicherung des Fliegers . Damit könnte die Anbindung an Ziele wie Malta, Athen, Wien, London Heathrow und Rom wieder gesichert werden. Mit welcher Fluggesellschaft man sich in Gesprächen befindet, verriet Libyan nicht.

Ob Libyen die Sorgen der EU aus dem Weg räumen kann, wird sich Ende des Jahres zeigen. Im November wird es erneut Gespräche zwischen Vertretern der Europäischen Union und Libyen geben. In dem afrikanischen Land bemüht man sich schon seit Bekanntgabe der Maßnahme sicherzustellen, dass diese nur vorübergehend gilt.

Mehr zum Thema

ticker-eu-europaeische-union

EU verhängt Flugverbot gegen Airlines aus Suriname und Tansania

ticker-eu-europaeische-union

EU-Staaten müssen neuen Kompromiss bei Fluggastrechten finden - Vorschlag im letzten Moment abgelehnt

ticker-eu-europaeische-union

Neue EU-Regel: Flugpreise grundsätzlich immer mit Handgepäck

ticker-eu-europaeische-union

EU will Entschädigungen bei Flugverspätungen weitgehend unverändert lassen

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack