Zwei Boeing 717 von Lufthansa: Die Maschinen erscheinen in Google Maps am Flughafen Detroit.

KartenansichtWie kommen zwei Boeing 717 in Lufthansa-Lackierung nach Detroit?

Am Flughafen von Detroit stehen zwei Boeing 717 in Lufthansa-Lackierung. Zumindest, wenn man Google Maps glaubt.

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Nordamerika ist der wichtigste Langstreckenmarkt für Lufthansa. Daher fliegt die Fluggesellschaft zahlreiche US-Metropolen täglich an, unter anderem Detroit. Im noch gültigen Sommerflugplan wird Flug LH442 immer mit Boeing 787-9 durchgeführt. Mit dem Wechsel zum Winterflug am letzten Oktoberwochenende wird Lufthansa auf A330-300 oder A340-300 wechseln.

Wenn es nach Google Maps geht, hat die deutsche Fluggesellschaft in der Vergangenheit auch einen ganz anderen Flugzeugtyp nach Detroit geschickt. Die Satellitenbilder von Google aus dem Jahr 2023 zeigen an den Gates A29 und A31 zwei Boeing 717, wie das Portal One Mile at a Time entdeckt hat. Lufthansa hatte die Maschinen allerdings nie in der Flotte. Wie kommt Lufthansa virtuell also zur Boeing 717?

Die Easter-Egg-Theorie

Denn Google versteckt in seinen Anwendungen, also auch in Maps immer wieder sogenannte Easter Eggs. Wer per Zufall darauf stößt, soll schmunzeln und staunen und sich wie über ein verstecktes Osterei freuen, wie zum Beispiel über den Blick in die Welt aus Sicht eines Pinguins auf seine Herde bei Street View. So könnte es also auch zu den 717 von Lufthansa gekommen sein. Aufgelöst wurde das Rätsel bisher allerdings offiziell nicht.

Die Boeing 717 war kein erfolgreiches Modell. Lediglich 156 Stück wurden in den acht Produktionsjahren von 1998 bis 2006 gebaut. Entwickelt wurde die Maschine von US-Hersteller McDonnell Douglas als MD-95. Mit der Übernahme durch Boeing wurde die MD-95 zur Boeing 717. Laut dem Luftfahrtdatenportal CH-Aviation werden aktuell noch 98 Maschinen im Linienverkehr eingesetzt.

Größte Betreiberin Delta

Größte Betreiberin ist mit 70 Maschinen Delta Air Lines und der Detroit Metropolitan Wayne County Airport ist ein Drehkreuz der Fluggesellschaft. Delta will die Maschinen bis 2025 ausflotten. In Europa ist das Modell Geschichte.

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