Essensbestellung über den  Bildschirm oder sogar das eigene Gerät: So sollen Airlines auch Daten sammeln, die dabei helfen, Foodwaste zu vermeiden.

Airbus LinkDigitale Kabine soll Staus vor dem Klo und vor dem Gepäckfach verhindern

Flugzeugkabinen bestehen aus mehr als nur Sitzen. Airbus hat ein digitales Produkt vorgestellt, das den Komfort für Reisende verbessern soll - vom Einsteigen bis zum Gang zum Klo.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Airspace heißt die Kabine von Airbus, die nach und nach in immer mehr Flugzeuge eingebaut wird. Mehr Platz für Handgepäck, leichtere Materialien, schlankere Seitenwände sowie ein spezielles Beleuchtungskonzept sollen für mehr Platz und Komfort an Bord sorgen. Swiss, Jetblue, Tap oder Finnair gehören zu den Fluggesellschaften, deren Airbus-Jets bereits mit dem neuen Interieur abheben. Ab 2024 ist es Standard in den neu ausgelieferten Kurz- und Mittelstreckenfliegern.

Bei der Messe Aircraft Interiors Expo in Hamburg hat der europäische Flugzeugbauer eine Erweiterung der Airspace-Kabine vorgestellt. Dabei handelt es sich nicht um neue Materialien oder Baustoffe, sondern um eine digitale Erweiterung. Airspace Link heißt das Produkt, das Airbus gemeinsam mit dem Satellitenunternehmen Inmarsat und dem Technologiekonzern Safran anbietet. Es soll in allen Bereichen der Kabine zum Einsatz kommen. Selbst auf der Toilette.

Daten helfen besser zu planen

Als Beispiele für das Einsatzgebiet von Airspace Link nennt Airbus-Manager André Schneider etwa die Essensbestellung an Bord. Die neue Technologie ermöglicht es Reisenden, mit dem eigenen Handy zum Beispiel einen Wein oder ein Sandwich zu bestellen. Diese Information landet dann auf dem Tablet der Crew. Das vereinfacht ihre Arbeit.

Nach und nach, so Schneider, könnten Airlines auf diese Weise aber auch Daten sammeln. Die ermöglicht es ihnen, besser zu planen, wie viel Essen mitgenommen werden muss. Und so lasse sich sowohl das Gewicht als auch Foodwaste reduzieren.

Digitale Infos im Spiegel

Aber auch die Einsteigezeit - und damit die Standzeit am Flughafen - lasse sich durch die Technik reduzieren, so Schneider. So könnte es zum Beispiel vorstellbar sein, einen Platz im Gepäckfach schon vor dem Flug zu buchen. Dadurch lässt sich die lange Suche im Flugzeug und das Gedränge beim Einsteigen vermeiden. In der Realität könnte das zum Beispiel durch grüne und rote Lichter geregelt sein, die anzeigen, ob ein Platz reserviert ist oder nicht.

Selbst die Toilette soll Teil der Cloud werden – auch wenn selbstverständlich keine Kameras in den Waschräumen angebracht werden, wie Airbus klarstellt. Doch mit einer außen angebrachten Kamera könnte man zum Beispiel beobachten, wann wie viele Leute in der Schlange stehen, und so Erkenntnisse gewinnen, welche Toiletten an Bord wie wichtig sind.

Ab sofort verfügbar

Gleichzeitig könnte man danke Airbus Link in den Spiegeln digitale Anzeigen mit Fluginformationen einbauen. Ein smarter Waschraum könnte den Crews selbst melden, wann Toilettenpapier, Handtücher oder Seife alle sind. Auch das vereinfacht ihre Arbeit.

Fluggesellschaften könnten Airspace Link auch für Zusatzeinnahmen nutzen. Etwa, indem sie den Reisenden anbieten, auf ihren Geräten im Duty Free Shop zu bestellen und sich die Produkte heimliefern zu lassen. Verfügbar ist das Angebot ab sofort, auch für Nicht-Airspace-Kabinen.

Mehr zum Thema

Die Elevate-Suiten sind für Flugzeuge wie Airbus A320 Neo und Boeing 737 Max gedacht.

Designer denken Business Class für Airbus A321 und Boeing 737 Max neu

The Booth: Virgin Atlantic bietet zahlungskräfigeren Ferienfluggästen ein neues Erlebnis.

Virgin lädt zum Tête-à-Tête in der Zweiernische

Condor startet den Betrieb mit ihren Airbus A330 Neo im Herbst. Schon jetzt zeigt die Airline die Kabine, die die Gäste erwartet.

Das bietet Condor in ihren Airbus A330 Neo

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Video

Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack
de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack