Boeing 737 Max im Avia-Solutions-Design: Etliche Airlines gehören zur Gruppe.

Avia Solutions GroupWet-Lease-Riese bestellt bis zu 80 Boeing 737 Max

Der Flugzeugbauer kann sich über eine große Boeing-737-Max-Order freuen. Für welche Airlines die Jets bestimmt sind, verrät die Kundin Avia Solutions Group aber noch nicht.

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Gute Nachrichten kann Boeing derzeit gebrauchen. Und der Flugzeugbauer bekommt sie: Das Wet-Lease-Unternehmen Avia Solutions Group tätigt eine Großbestellung über 40 Boeing 737 Max 8. Gleichzeitig sichert sich die Gruppe Optionen für 40 weitere Flugzeuge.

Avia Solutions Group ist die größte Wet-Lease-Anbieterin der Welt. Aktuell verfügt sie über elf Luftverkehrsbetreiberzeugnisse (AOCs), unter anderem mit den Fluggesellschaften Avion Express, Smartlynx, Klasjet, Air Explore, BBN, Ascend Airways und Skytrans. Die Airlines der Gruppe befördern in über 60 Ländern im Auftrag von Linienfluggesellschaften, Reiseveranstaltern und anderen Kunden und jährlich mehr als 35 Millionen Fluggäste.

Airbus-Jets bisher nur in Ceo-Generation

Es ist das erste Mal, dass die Gruppe direkt bei Boeing bestellt. «Dies ist ein stolzer Moment für uns alle bei Avia Solutions Group», lässt sich der Vorstandsvorsitzende Gediminas Ziemelis zitieren. Es sei auch ein Beweis dafür, dass man in eine Phase des nachhaltigen Wachstums eintrete. «Diese 737 Max werden die Flotten unserer Fluggesellschaften erweitern und ihren Kunden sowohl betriebliche Flexibilität als auch eine höhere Treibstoffeffizienz bieten», wirbt er. Zur Aufteilung auf Airlines äußerte er sich nicht.

Laut eigenen Angaben besteht die Flotte der Gruppe aus ingesamt 214 Passagier- und Frachtflugzeugen, die meisten Kurz- und Mittelstreckenjets. Im Wet-Lease-Geschäft kommen viele Airbus A320 Ceo und A321 Ceo zum Einsatz, allerdings gehören neben Boeing 737-800 mittlerweile auch bereits Boeing 737 Max zur Flotte.

«Gewisse Kunden wünschen sich Boeing-Jets»

«Die Boeing 737 Max ist ein sehr attraktives Flugzeug», sagte Group-Chef Jonas Janukėnas im ersten Quartal im Interview mit aeroTELEGRAPH. «Sie ist größer und hat mehr Reichweite. Das ermöglicht uns neue Geschäfte.» Zudem gelte: «Gewisse Kunden wünschen sich Boeing-Jets.» Zur Neo-Generation bei Airbus-Jets sagte Janukėnas: «Wir werden sicherlich zu einem gegebenen Zeitpunkt auf Airbus A320 Neo und A321 Neo wechseln.» Auch der europäische Flugzeugbauer kann sich also wohl auf gute Nachrichten freuen.

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