Müdigkeit: Nicht das einzige, was Jetlag anrichtet.

Was Jetlag mit dem Körper macht

Vielflieger aufgepasst: Jetlag ist nicht nur ein lästiger Nebeneffekt von Flugreisen. Er kann den Körper massiv schädigen.

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So schön das Reisen meistens ist – so sehr verwirrt es immer noch unseren Körper, dass er innerhalb kürzester Zeit über mehrere Zeitzonen springen kann. Die Folge: Schlaflose Nächte, müde Tage. So ein Jetlag ist also ohnehin schon ziemlich lästig. Wie Forscher nun herausgefunden haben, schadet er aber auch nachhaltig dem Körper. Er kann bestimmte Gene außer Gefecht setzen.

Das erhöhte Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts ist bereits bewiesen. Unser Immunsystem kann durch die Zeit-Verwirrung aber auch sonst massiv geschädigt werden, wie die Wissenschaftler der University of Surrey nun herausfanden. Denn eine ganze Reihe Gene, die für unsere Abwehrkräfte verantwortlich sind, werden je nach Tages- oder Nachtzeit vom Körper aktiviert. Das passiert bei Jetlag nicht.

Airlines werden kreativ

Laut den Experten sind sechs Prozent aller Gene des Körpers von der inneren Uhr abhängig. Bei Jetlag hören 97 Prozent davon auf, richtig zu funktionieren. Das fanden sie heraus, indem sie eine repräsentative Stichprobe Freiwilliger verschiedenen Jetlag-Situationen aussetzten.

Damit die Reisenden nicht so massiv unter den Zeitzonen-Wechseln leiden, lassen sich die Flugzeughersteller und Airlines so einiges einfallen. Besonders beliebt sind Beleuchtungsanlagen, die je nach der aktuellen Tageszeit das Licht anpassen und so einen möglichst nahtlosen Übergang von einer Zone in die andere schaffen.

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