Ein Airbus von Alitalia : Die Airline halbiert ihre Flotte und streicht viele Routen.

Neue AlitaliaWelche Routen die neue Alitalia nicht mehr bedienen wird

Die neue italienische Regierung versucht den Plan für die neue Alitalia bei der EU durchzuboxen. Die neue Airline wird deutlich kleiner und deutlich weniger Strecken bedienen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Europäische Union hat ihre Position klar gemacht. Es muss einen klaren Schnitt zwischen der alten und der neuen Alitalia geben. Vergangene Woche hat bereits ein erstes Gespräch zwischen Mario Draghi und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager stattgefunden. Der neue Ministerpräsident Italiens zeigte sich danach zufrieden und drückt beim Dossier aus Tempo.

Denn Alitalia droht das Geld auszugehen. Die offiziell als ITA firmierende neue Nationalairline wird mit 45 und 47 Flugzeugen und 4500 und 4900 Mitarbeitenden deutlich kleiner als noch Ende letzten Jahres vorgesehen. Damals wurde noch mit 52 Flugzeugen und 5200 bis 5500 Angestellten geplant. Auch das Streckennetz wird getrimmt.

Große Konkurrenz im Inland

Als Erstes nimmt sich die Airline dabei die Inlandsrouten vor. Hier herrscht starke Konkurrenz auch von Easyjet, Ryanair und seit neuestem auch Wizz Air. Die Routen Pisa - Rom und Mailand - Trapani bescherten Alitalia beispielsweise zuletzt einen Verlust von acht Millionen Euro jährlich. Sie fallen deshalb dauerhaft aus dem Flugplan, wie die Zeitung Corriere della Sera schreibt.

Weitere Routen wie Bologna - Catania, Genua - Olbia oder Mailand-Linate - Rom-Fiumicino werden weniger oft bedient als zuvor. Alleine der Verbindung von Mailand nach Rom sorgte für einen Verlust in Höhe von neun Millionen Euro im Jahr, wie das Blatt schreibt. Sie sorgt aber für Umsteiger auf die Langstrecke, weshalb einige Flüge aufrechterhalten werden.

USA und Japan sind vielversprechend

Im nächsten Schritt dünnt die neue Alitalia auch internationalen Routen aus. Städte wie Kiew, St. Petersburg und Podgorica streicht sie ganz aus dem Flugplan. Überraschend ist, dass auch Bukarest wegfällt, obwohl rund 1,2 Millionen Rumänen in Italien leben.

Auf der Langstrecke werden Santiago de Chile und Seoul wegfallen. Die Flüge sollen gemäß Corriere mit rund 28 Millionen Euro Verlust zu Buche geschlagen haben. Die Strecken nach Mexiko City und Havanna werden ebenfalls eingestellt. Die in die USA und nach Japan dagegen haben gemäß dem Management Potenzial und bleiben ebenso wie die nach Argentinien und Brasilien im Flugplan.

Ausbau geplant

Auch wenn Alitalia plant, von den aktuell 89 Flugzeugen auf rund 46 zu schrumpfen - später soll es auch wieder aufwärts gehen. Bis zum Jahr 2025 möchte man wieder eine Flottenstärke von rund 100 Flugzeugen erreichen. Auch die Zahl der Ziele werde dann von 50 auf 90 ansteigen - sofern es gut läuft. Der Plan müsse flexibel bleiben, um auch auf Marktchancen reagieren zu können, heißt es bei der Airline.

Mehr zum Thema

Neue Alitalia wird kleiner als geplant

Neue Alitalia wird kleiner als geplant

Jet von Alitalia: Die Airline bekam mehrmals Hilfe vom Staat.

Alitalia verkleinert Langstreckenflotte

Flieger von Alitalia: Die Marke wird wohl kaum fortbestehen.

Italiens neue Nationalairline muss auf Namen Alitalia verzichten

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies