Wer gerne aus dem Fenster schaut, sollte zumindest auch öfter einen Spaziergang durch die Kabine machen.

Gesundheitsrisiko Fensterplatz

Wer Angst hat, sich auf einem Langstreckenflug ein Blutgerinnsel zuzuziehen, sollte seinen Platz mit Vorsicht wählen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Genug trinken, bewegen, nicht zu salzig essen - es sind ziemlich generelle Gesundheitstipps, die besonders an Bord eines Flugzeugs gelten. Vor allem für die Passagiere, die Angst haben, sich ein Blutgerinnsel zuzuziehen. Die so genannte Thrombose entsteht meist im Wadenbereich. Längeres Sitzen ohne genügend Bewegung ein Faktor, der das Entstehen der Gerinnsel begünstigt. Oft redet man in dem Zusammenhang vom «Economy-Class-Syndrom», da eine häufige Annahme ist, dass wenig Platz für die Beine das Risiko noch steigert.

Das American College of Chest Physicians hat nun eine Studie veröffentlicht, die die Risikofaktoren für Thrombose beim Fliegen identifiziert. Ein Ergebnis: Ein Economy-Class-Syndrom gibt es nicht. «In der Holzklasse zu reisen, erhöht das Risiko eines Blutgerinnsels nicht. Sich längere Zeit nicht zu bewegen, schon», fasst Autor Mark Crowther zusammen.

Platzwahl zählt

Viel mehr als die Klasse, in der man reist, hat daher die Platzwahl Einfluss auf das Thromboserisiko. Ein Fensterplatz ist gemäß der Studie die schlechtere Wahl. «Wer auf Langstrecken an einem Fensterplatz sitzt, ist weniger mobil.» In der Regel stünden Reisenden auf Fensterplätzen seltener auf. Und das ist auch der einzige Punkt, der ausschließlich mit dem Fliegen zu tun hat. Andere Risiken sind Vorerkrankungen, Übergewicht, Alter, bei Frauen die Einnahme der Pille oder Schwangerschaft.

Wer «Risikopassagier» ist, der kann sich auf verschiedene Weise schützen: Mit Spezialstrümpfen, regelmäßigem Stretching oder auch der Einnahme von Blutverdünnern. Eine blutverdünnende Wirkung hat zum Beispiel auch das Schmerzmittel Aspirin, das ACCP auch Reisenden empfiehlt, die nicht zur Risikogruppe gehören. Alles in allem ist die Wahrscheinlichkeit eines Blutgerinnsels aber nicht besonders hoch. Auch auf Langstrecken über vier Stunden Flugzeit beträgt es nur etwa 1 auf 4600 Reisen.

Mehr zum Thema

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Der Vantage-Nova-Sitz von Thompson Aero Seating: Wird auch bei Thai Airways eingesetzt werden.

Neue Business Class von Thai Airways kommt ab 2027

Die Servietten-Klammer in der Business Class von Austrian Airlines (Montage): Kleine Klammer, viele Fans.

Das Ende einer kleinen Tradition: Austrian Airlines verbannt die Holzklammer

Business Class mit 2-2-Bestuhlung bei Eurowings: Gibt es künftig in acht Flugzeugen.

Eurowings ist zufrieden mit Test und führt richtige Business Class auf weiteren sechs Jets ein

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies