Boeing 737-900 in Lion-Air-Lackierung in Moskau: gehen an S7 Airlines.

WechselWas machen zwei Boeing 737 von Lion Air in Moskau?

S7 Airlines hat sich zwei zusätzliche Boeing 737 gesichert. Sie flogen vorher in Indonesien. Wegen Flugzeugmangel holte sie die staatliche russische Leasingfirma zurück nach Russland.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Russische Fluggesellschaften erhalten aufgrund der westlichen Sanktionen keine neuen Flugzeuge mehr. Dem akuten Mangel begegnen die Airlines des Landes unterschiedlich. So kaufen einige Leasinggesellschaften geleaste Flugzeuge ab, was trotz Sanktionen erlaubt ist. So erwarb Aeroflot kürzlich auf diesem Wege zehn Boeing 777.

Künftig sollen aber vor allem Flugzeuge Made in Russia wie die Irkut MS-21 und Superjet 100 die Ausfälle kompensieren. Die größten Hoffnungen der Regierung liegen aber auf der altbekannten, aber kommerziell erfolglosen Tupolev Tu-214 . In ihr sind kaum westliche Komponenten verbaut. Ihre Produktion wird gerade wieder hochgefahren.

Zwei Boeing 737 in Russland

Doch es gibt noch andere Wege, wie ein Beispiel von S7 Airlines zeigt. Ein Bericht des indonesischen Portals Airspace Review zeigt zwei Boeing 737-900 in der Lackierung von Lion Air auf einem schneebedeckten Vorfeld an einem Airport in Russland. Die russische Fluglinie habe es trotz des Embargos geschafft, die zwei Maschinen ins Land zu bringen.

Bei den beiden Flugzeugen handelt es sich um die Jets mit der indonesischen Kennzeichen PK-LPY sowie PK-LPW. Sie sind seit Anfang März am Flughafen Moskau-Domodedovo geparkt. Sie gehören seit Februar 2020 der größten russischen Leasinggesellschaft, der State Transport Leasing Company GTLK.

Russische Eigentümer

GTLK hatte die Boeing 737 an Lion Air verleast. Aufgrund der Sanktionen und dem Flugzeugmangel wurden die Flugzeuge jetzt aber nach Moskau zurückgeholt. Die staatliche Leasingfirma besitzt laut dem Luftfahrtdatenportal CH Aviation insgesamt 113 Flugzeuge. Darunter finden sich sowohl westliche Maschinen als auch Flugzeuge aus russischer Produktion.

Die meisten Flieger von GTLK sind an russische Airlines verleast. Allein S7 Airlines hat sechs Boeing 737-800 der Russen in der Flotte. Es gibt aber auch Ausnahmen, eine Boeing 737-800 fliegt für Sun Express, eine Boeing 777 bei der isländischen Bluebird Cargo sowie ein Airbus A319 bei Royal Jordanian.

Mehr zum Thema

Russische Industrie: Airbus und Boeing schon vergessen

Russische Industrie: Airbus und Boeing schon vergessen

Airbus A350 von Aeroflot: Muss im Ausland gewartet werden.

Aeroflot schlachtet neuen Airbus A350 für Ersatzteile aus

Die Antonov An-25 im Hangar in Hostomel: Das größte Flugzeug der Welt wurde im Krieg zerstört.

Was der Ukraine-Krieg in der Luftfahrt veränderte

ticker-russland

Russische Airlines und Flughäfen sollen sich besser auf Luftraumsperrungen wegen Drohnen vorbereiten

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack