Airbus A321 Neo von Qatar Airways über dem Flughafen Köln/Bonn: Könnte einst so aussehen.

Hoffnung auf Flüge mit A321 Neo Warum sich Köln/Bonn über Airbus' Einigung mit Qatar Airways freut

Dass Airbus und Qatar Airways das Kriegsbeil begraben haben, freut auch den Chef des Flughafens Köln/Bonn. Der Airport verbindet Hoffnungen mit der Order der Airline.

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Anfang Februar legten Airbus und Qatar Airways ihren langandauernden Streit über Lackschäden an A350 bei. Damit kehrten die einst gestrichenen Bestellungen über 50 A321 Neo und 23 A350-1000 ins Orderbuch zurück. Das freut auch den Flughafen Köln/Bonn.

Airport-Chef Thilo Schmid sagt im Interview mit aeroTELEGRAPH: «Dass Airbus sich mit Qatar Airways geeinigt hat, ist gut. Qatar Airways will expandieren, auch zu Zielen abseits der großen Hubs. Daher hat diese Einigung die Chance für uns perspektivisch wahrscheinlich etwas erhöht.» Sprich: Köln/Bonn hofft auf eine künftige Route nach Doha.

Auch normaler A321 Neo kommt weit genug

Der Kontext sind die reichweitenstarken A321-Neo-Varianten LR (Long Range) und XLR (Extra Long Range), von denen viele Flughäfen, die keine Drehkreuze sind, sich Chancen auf Langstreckenrouten mit den Schmalrumpffliegern versprechen. Qatar Airways hat zwar keine XLR bestellt, aber 10 bis 15 der 50 georderten A321 Neo sollen LR sein.

Qatar Airways' Heimat Doha ist von Köln Luftlinie gut 4700 Kilometer entfernt. Dieses Distanz ist selbst für den normalen Airbus A321 Neo mit einer Reichweite von bis zu 6480 Kilometer kein Problem. Der LR schafft sogar 7400 Kilometer.

Das ganze Interview mit Thilo Schmid lesen Sie am Montag auf aeroTELEGRAPH.

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