Flieger von Jet Airways: Hoffen auf Passagiere aus dem KLM- und Delta-Netz.

Kooperation mit Delta und KLMWarum Jet Airways Brüssel den Rücken kehrt

Die indische Fluglinie arbeitet neu eng mit Delta und KLM zusammen. Jet Airways wählt dazu Amsterdam als neues Europa-Drehkreuz. Das mache mehr Sinn als Brüssel, Düsseldorf oder Rom.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Sechs Jahre wurde verhandelt. Nun ist es soweit. Am 27. März startet Jet Airways ihre neuen Nonstop-Flüge von Amsterdam nach Delhi, Mumbai und Toronto. Die niederländische Hauptstadt wird zum neuen europäischen Drehkreuz der indischen Fluggesellschaft. «Das war mein langjähriger Wunsch», so Gründer, Präsident und Hauptaktionär Naresh Goyal bei einer Medienkonferenz.

Bevor es dazu kommen konnte, waren diverse politische Hindernisse auszuräumen. Zudem mussten sich auch die weiteren Partner in allen Details einigen. «Darum dauerte es so lange», so Goyal. Die drei neuen Verbindungen sind denn auch nicht die einzige Neuheit. Sie sind Teil einer größeren Zusammenarbeit mit Delta und KLM. Im Rahmen eines Codeshare-Abkommens setzt Jet Airways seinen Vertriebscode auf KLM-Flüge von Amsterdam zu 30 Städten in Europa, darunter Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Wien und Zürich.

Kein Interesse an Skyteam

Zudem wird der Jet-Airways-Code 9W auch auf KLM- und Delta-Flügen zu elf Zielen in den USA und Kanada platziert. Umgekehrt erhalten die Flüge der Inder nach Delhi, Mumbai und von dort weiter zu weiteren Zielen in Indien die Delta- und KLM-Codes. «Die Codeshare-Partnerschaften bietet Kunden erweiterten Zugang und unvergleichliche Anschlüsse für bequeme Weiterreisen von bedeutenden Flugzielen in Europa und Nordamerika nach Indien», so Goyal. Die Kooperation soll allen drei Fluggesellschaften jährlich 100.000 zusätzliche Passagiere bringen. Trotz der engen Zusammenarbeit hat Jet Airways kein Interesse, Mitglied bei der Allianz Skyteam zu werden. «Wir sind zufrieden mit der jetzigen Situation», so Goyal.

Die Wahl von Amsterdam ist eine Absage an Brüssel. Seit 2007 hatte Jet Airways in der belgischen Hauptstadt ein Drehkreuz betrieben. «Brussels Airlines hat seit unserer Wahl das internationale Streckennetz reduziert», erklärt Goyal den Wechsel. KLM biete da einfach viel mehr. «Das bringt uns mehr.» Aus kommerzieller Logik mache Amsterdam mehr Sinn.

Besser als Düsseldorf oder Rom

Amsterdam macht in den Augen von Jet Airways auch mehr Sinn als ein Europa-Drehkreuz in Rom oder Düsseldorf. Dort sitzen Alitalia und Air Berlin, die wie indische Fluggesellschaft auch Etihad als Großaktionär haben. Man habe mit der Golfairline weiterhin ein «hervorragendes Verhältnis», so Goyal. «Sie sind zufrieden mit allem, was uns dient.» Etihad hält derzeit 24 Prozent an Jet Airways.

Mehr zum Thema

Kapitän Jim Butterworth, Boeing 767 von Delta nach der Landung in Deauville: Akribische Planung nötig.

«Da musste ich weinen»: Delta-Kapitän über einen der emotionalsten Flüge seines Lebens

Kapitän Jim Butterworth befestigt Flagge der USA und Frankreichs außen am Cockpit: Flug mit Veteranen in die Normandie.

Tränen nach der Landung: Delta bringt D-Day-Veteranen zurück in die Normandie

Flug DL9994 kam am Mittwoch (3. Juni) aus Atlanta.

Delta Normandy Legacy Flight 2026

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines bleibt bei Wheels Up länger an Bord

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies