Airbus A330 von Eurowings Discover: Mehrere Flüge wurden umgeleitet oder gestrichen.

D-AIKDWarum ein Discover-Airlines-A330 von Orlando nach Amman flog

Die Strecke ist mehr als 10.000 Kilometer lang und steht im Flugplan keiner Airline: von Orlando nach Amman. Nun flog ein Airbus A330-300 von Discover Airlines die Strecke.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am 13. Oktober führte der Airbus A330-300 mit der Kennung D-AIKD zuletzt einen Linienflug durch. Damals flog die Maschine von Discover Airlines mit der Flugnummer 4Y68 von Frankfurt nach Orlando im US-Bundesstaat Florida. Doch der Rückflug wurde gestrichen. Das Flugzeug stand sechs weitere Tage in Orlando.

Erst am 19. Oktober hob die Maschine wieder ab, aber nicht mit dem Ziel Frankfurt oder zu einem anderen Flughafen in Deutschland. Stattdessen flog der 19 Jahre alte Airbus laut den Daten des Fluginformationsdienstes Flightradar in 11 Stunden und 26 Minuten ins jordanische Amman. Luftlinie beträgt die Entfernung 10.500 Kilometer.

Wartungsstandort Jordanien

Discover Airlines bestätigt, dass die D-AIKD aktuell in Amman ist. Die Maschine sei in Orlando durch ein Bodenabfertigungsgerät beschädigt worden, so eine Sprecherin. «Wir haben daher entschieden, sie nach einer ersten erfolgten Reparatur vor Ort direkt in den ohnehin jetzt geplanten regulären Check nach Amman zu fliegen». Die Lufthansa-Tochter erwartet das Flugzeug Mitte November zurück in Frankfurt.

Am Flughafen Queen Alia der jordanischen Hauptstadt Amman hat das Wartungsunternehmen Joramco seinen Sitz. Es kümmert sich seit Jahren auch um Flugzeuge der Konzernschwester Swiss. Die jetzige Reise des Airbus A330-300 von Discover nach Amann erinnert an eine ähnliche aus dem März.

Im März von Windhoek nach Amman

Damals kam der A330-200 mit dem Kennzeichen D-AXGB auch nicht aus Deutschland zum Check nach Jordanien, sondern am 10. März aus Windhoek, wo das Flugzeug nach einer harten Landung am 19. Februar repariert worden war. In Amman blieb die Maschine dann mehr als zwei Monate. Am 22. Mai flog die D-AXGB zurück nach Frankfurt.

Discover Airlines musste kürzlich auch temporär auf ein weiteres Langstreckenflugzeug verzichten. Der A330-200 mit der Kennung D-AXGF erlitt laut der Airline-Sprecherin beim Start in Windhoek am 20. Oktober einen Vogelschlag. Die Maschine landete sicher in Frankfurt. Dort wurde sie gewartet und am 26. Oktober wieder in Dienst gestellt.

Mehr zum Thema

Airbus-A330-Kabine von Eurowings Discover: Bleibt in der D-AXGB vorerst leer.

Airbus A330 D-AXGB fällt länger aus, Discover streicht Flüge

D-AXGB: Eurowings Discover fliegt gestrandeten Airbus A330 nach Amman

D-AXGB: Eurowings Discover fliegt gestrandeten Airbus A330 nach Amman

Swiss-Flieger im Hangar von Joramco: Junge Partnerschaft.

Swiss klopft Wartungspartner auf die Finger

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier