Airbus A321 Neo von Play: Das ideale Flugzeug für die Airline, sagt ihr Chef.

Podcast LuftraumWarum die Flugzeuge von Play rot sind

Die isländische Billigairline macht einiges anders. So setzt sie auf knallrote Flugzeuge. Warum das so ist, erzählt Chef Birgir Jónsson. Und er erklärt, welche Ziele in Deutschland er mit Play noch im Visier hat.

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Sie wurde mitten in der Covid-19-Pandemie gegründet. Für Chef Birgir Jónsson war das der perfekte Zeitpunkt für den Aufbau einer neuen Fluggesellschaft. Flugzeuge waren in der Zeit günstig zu bekommen und es war möglich, ausreichend Personal einzustellen, erklärt der Manager im neuen Podcast Luftraum von aeroTELEGRAPH.

Jónsson verrät auch, warum die Flugzeuge von Play knallrot lackiert werden. «Ich kann garantieren», sagt er, «dass unsere Flugzeuge an Flughäfen häufiger fotografiert werden. Die Fotos werden dann bei Social-Media gepostet.» Die Jets sähen «fantastisch» aus und seien ein super Marketinginstrument.

Sehr zufrieden mit A320 und A321 Neo

Bei der Flotte setzt Play auf den europäischen Flugzeugbauer Airbus und nicht auf das Konkurrenzmodell 737 Max von Boeing. Für Jónsson ist die Flexibilität der entscheidende Vorteil. «Wir nutzen den A320 Neo, um neue Routen aufzunehmen. Wenn die Kapazitäten steigen, können wir auf den A321 Neo wechseln. Und für all diese Flugzeuge, können wir dieselben Crews nutzen. Das macht einen sehr flexiblen Betrieb möglich.»

Birgir Jónsson ist Chef von Play. Bild: Play

Aktuell betreibt Play zehn Flugzeuge. Damit fliegt sie im deutschsprachigen Raum Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Salzburg an, in der Schweiz steht Genf auf dem Programm. Bis ins Jahr 2025 soll die Flotte auf 15 Flugzeuge wachsen. Auch am A321 LR ist die Airline interessiert, wie der Chef der Airline verrät. Orlando in Florida könnte dann ein mögliches Ziel werden. «Aber auch Los Angeles wäre mit dem A321 LR für uns erreichbar», sagt Jónsson.

A320 ist das beste Flugzeug

Und auch in Deutschland hat die Airline aus Island noch weitere Ziele im Visier. Das Land ist gemäß Jónsson ist ein starker Markt für Play. Viele Isländer möchten nach Deutschland reisen und viele Deutsche nach Island. Sie machten nicht nur Urlaub dort, sondern nutzten auch die Umsteigeverbindungen in die USA. Als mögliche neue Ziele nennt der Chef der Airline Frankfurt, Stuttgart und München.

Warum der große Airbus A330 kein Thema für Play ist und wieso die Crews in der Kabine auch Sneaker tragen, das erfahren Sie in der neusten Ausgabe unseres Podcasts Luftraum.

Abonnieren Sie den Podcast Luftraum von aeroTELEGRAPH mit Christopher Scheffelmeier auch gleich:

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