Letzte Aktualisierung: um 19:46 Uhr
Partner von  

Vorsicht Passagier

Aggressiver Passagier greift Flugbegleiter an

Ein betrunkener Reisender greift die Crew an und wird dann zu Boden geworfen: Aktuelle Passagiervorfälle im Überblick.

Crew angegriffen: Eine Gruppe Männer benahm sich beim Einsteigen in ein Easyjet-Flugzeug in Paris Charles de Gaulle am Freitag (29. Juni) so daneben, dass die Crew sie bat, den Flieger wieder zu verlassen. Sie waren alkoholisiert. Das gefiel einem der Reisenden gar nicht und er griff ein Mitglied der Besatzung an. In der Folge wurde er von Sicherheitskräften zu Boden gezwungen. Der Zwischenfall war für die Crew sichtlich traumatisch. Einer der Passagiere hatte einem Steward zuvor einen Kopfstoß verpasst. Der Flug konnte erst am kommenden Tag mit mehr als 12 Stunden Verspätung abheben.

Verstorben: Vor einigen Wochen machte ein Mann Schlagzeilen, weil er auf einem Flug von Transavia von Gran Canaria nach Amsterdam so stark roch, dass die Maschine außerplanmässig landen musste. Nun ist der 58-jährige russische Rockmusiker verstorben. Er hatte sich offenbar auf den Kanarischen Inseln eine Infektion eingehandelt. Er litt unter nekrotisierender Fasziitis, einer Krankheit bei der das Gewebe ungenügend durchblutet wird und dadurch am Körper verwest. Nackt auf dem Vorfeld: Ein Mann ist am Dienstag (26. Juni) am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport über den Zaun des Geländes geklettert. Er rannte nur in Unterhosen bekleidet über die Rollbahn und auf ein Flugzeug von Delta Air Lines zu. Er kletterte auf die Tragfläche und polterte gegen die Fenster. Der 19-Jährige wurde verhaftet.

  Verurteilt: Ein Nordire, der im Februar an Bord einer Easyjet-Maschine bei der Anweisung die Jalousien hochzumachen ausrastete, die Flugbegleiterin mit «Jawohl mein Führer» anschrie, danach den Kapitän bei der Gurgel nahm, wurde verurteilt. Der 51-Jährige hatte auch nach seiner Verhaftung im Flugzeug weiter rebelliert und danach das Schleppfahrzeug gekickt und nach dessen Steuerrad gegriffen. Er wurde am 20. Juni vor Gericht zu drei Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.