«Maman, J'arrive» («Mama, ich komme an): Für die Passagiere des Volotea-Fluges dauerte es etwas länger, bis sie das sagen konnten.

Flug von VoloteaVon Nizza nach Luxemburg in 24 Stunden

Statt eineinhalb Stunden Reisezeit, ein ganzer Tag: Passagiere der spanischen Airline hatten sich ihre Reise am Karfreitag wohl anders vorgestellt.

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Manchmal geht so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Zum Beispiel am Karfreitag (15. April) bei Flug V72578. Der Airbus A319 von Volotea sollte die Reisenden eigentlich um 18:35 Uhr von Nizza nach Luxemburg bringen. Doch bis sie an ihrem Ziel ankamen, vergingen statt der angesetzten 1,5 Stunden fast 24 Stunden.

Zunächst verspätete sich der Abflug um 1:10 Stunden. Wie die Zeitung Le Point berichtet, wurden als Grund dafür «Gepäckprobleme» angegeben, die beim Hinflug aus Luxemburg aufgetreten waren. Hinzu kam, dass dann der zugeteilte Slot nicht mehr verfügbar war und der A319 noch etwas warten musste, bis er starten konnte. Mit zwei Stunden Verspätung hob er schließlich in Nizza ab.

Weiterreise mit dem Bus

Doch unterwegs dann die schlechte Nachricht für die Passagierinnen und Passagiere: In Luxemburg war die Landung wegen des Nachtflugverbots nicht mehr möglich. Der A319 von Volotea steuerte daher das 500 Kilometer entfernte Lyon an, wo die Reisenden ihr Gepäck erhielten und dann gegen 00:30 Uhr in ein Hotel gebracht wurden, wie der Sender France 3 berichtet.

Am nächsten Tag ging die Reise dann um 10:30 Uhr weiter - allerdings nicht mit dem Flugzeug. Wie France 3 weiter berichtet, mussten die Reisenden mit einem Bus die verbleibende Strecke zurücklegen. Volotea entschuldigte sich bei den Gästen für die Unannehmlichkeiten. Man habe angesichts der widrigen Umstände mit dem Nachtflugverbot das Beste versucht, um die Kundinnen und Kunden ans Ziel zu bringen.

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