Rückkehr nach Hamburg im neuen Gewand der ägyptischen Regierung: Rund einen ...

Jumbo-JetVon Lufthansa verschmähte 747 trägt jetzt Ägyptens Farben

Nach rund einem Monat in Irland ist die Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen SU-EGY zurück in Hamburg. Statt Lufthansas Grundfarben trägt sie jetzt ägyptisches Design.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Der Irland-Aufenthalt dauerte knapp einen Monat. Am 26. August 2022 flog die Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen SU-EGY von Hamburg nach Shannon. Dort erhielt der Jumbo-Jet eine neue Lackierung. Auf dem Hinweg hatte er noch weiß Rumpf und blaues Heck - die Grundfarben von Lufthansa, die das Flugzeug einst bestellt hatte, aber nicht übernahm.

Am 21. September flog das elf Jahre alte Flugzeug zurück nach Hamburg. Jetzt trägt es das Design der ägyptischen Regierungsflotte. Allerdings gibt es leichte Unterschiede zu den anderen Staatsfliegern. So ist die Flagge auf dem Heck nicht grade, sondern geschwungen. Das Staatswappen darin - der Adler Saladins - ist größer abgebildet als zuvor.

Ausstattung fällt wohl sparsamer aus

Das Flugzeug ist in Hamburg bei Lufthansa Technik zu Gast, auch wenn die Lufthansa-Tochter sich nicht zu einzelnen Kunden und deren Flugzeugen äußert. Vor der Lackierung wurde der Jumbo-Jet technisch auf Vordermann gebracht. Laut dem Hamburg Portal EDDH Airport wurden unter anderem die Triebwerke demontiert und komplett überholt.

Nun dürfte in den Hamburger Hallen die Innenausstattung abgeschlossen werden. Allerdings wird die Kabine weniger edel als ursprünglich geplant. Denn in Ägypten tobt eine Debatte über die Kosten für die Boeing 747, die einen alten Airbus A340-200 ersetzen soll.

Lufthansa wollte 20. Jet nicht mehr

Der Parlamentsabgeordnete Mustafa al-Bakri erklärte kürzlich, Ägyptens Präsident Abdel Fattah el-Sisi habe den Preis von 500 Millionen Dollar (umgerechnet rund 493 Millionen Euro) für das Flugzeug nicht akzeptiert und sich für eine einfache Ausstattung entschieden. Die Boeing 747-8 kostet daher lediglich 240 Millionen Dollar, hielt er Kritikern entgegen.

Die Maschine sollte einst die 20. Boeing 747-8 von Lufthansa werden und das Kennzeichen D-ABYE tragen. Doch die deutsche Fluglinie wollte den Flieger nicht mehr, den Boeing im Testflugprogramm ausgiebig genutzt hatte. Das Flugzeug blieb beim Hersteller und stand auf verschiedenen Wüstenparkplätzen, bis er 2021 mit dem Kennzeichen SU-EGY wieder bei Boeing in Everett auftauchte und anschließend nach Hamburg gebracht wurde.

Mehr zum Thema

... Monat vorher sah die Boeing 747-8 noch so aus.

Ägypten streitet über Boeing 747, die Lufthansa nicht wollte

Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen SU-EGY über Hamburg: Wird umgebaut.

Von Lufthansa verschmähte Boeing 747 jetzt doch in Deutschland

Boeing 737 Max: Darf wieder fliegen und wird wieder bestellt.

Boeing erstmals seit 15 Monaten wieder mit Order-Plus

Boeing 747-8 von Lufthansa: Die First befindet sich im Hauptdeck.

Lufthansa verrät erste Details zu Allegris in ihren Boeing 747-8

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack