Boeing 747 F der Volga-Dnepr-Tochter Air Bridge Cargo: Bald oft mit chinesischer Online-Fracht unterwegs.

China - EuropaVolga-Dnepr wird Airline von Onlineriese Alibaba

Alibaba arbeitet in Zukunft eng mit der russischen Frachtgesellschaft zusammen. Volga-Dnepr wird Vorzugstransporteur des chinesischen Handelsgiganten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Für Volga-Dnepr sind es erfreuliche Nachrichten zum Ende eines turbulenten Jahres. Noch im Sommer musste sich die russische Frachtgesellschaft Plagiatsvorwürfe vom ehemaligen ukrainischen Partner Antonov gefallen lassen. Und der ungewisse Brexit sorgte dafür, dass der Frachtriese neben ihrem britischen Ableger auch eine deutsche Tochter in Leipzig auf die Beine stellen musste. Nun winkt eine lukrative Zusammenarbeit. Der chinesische Onlineriese Alibaba will mit Volga-Dnepr eng kooperieren.

Zusammen mit der chinesischen Logistikgruppe Cainiao Smart Logistics Network will die russische Frachtgruppe in Zukunft gemeinsame Sache machen, wenn es darum geht den rasant ansteigenden E-Commerce in China zu stemmen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung verkündeten die beiden neuen Partner, dass Volga-Dnepr ab sofort ihre 41 Flugzeuge starke Flotte sowie ihr Logistiknetzwerk zur Verfügung stellt. Im Gegenzug wird Cainiao bevorzugt die russische Frachtgruppe wählen, um ihre Pakete zwischen ihren Verteilzentren auf dem Luftwege zu transportieren.

Ausbau auf der ganzen Welt

Hinter Cainiao steckt der chinesische Online-Handel-Riese Alibaba. Besonders mittelständische Firmen aus China nutzen das Portal, um ihre Waren über die Landesgrenzen hinweg in die ganze Welt zu verkaufen. Um der vom boomenden E-Commerce getriebenen Nachfrage nach chinesischen Produkten gerecht zu werden, baut Cainiao bereits ihr weltweites Paket-Netzwerk im großen Stil aus. Für 1,5 Milliarden Dollar lässt der Konzern zur Zeit ein großes Logistikzentrum am Flughafen in Hongkong fertigen. Weitere Verteilstandorte in Lüttich, Dubai, Kuala Lumpur und Moskau sollen bald folgen, berichtet das Nachrichtenportal The Loadstar.

Volga-Dnepr soll nun dabei helfen, insbesondere nach Europa und Russland eine schnelle Luftbrücke aufzubauen. Cainiao strebt eine Lieferzeit von drei Tagen für interkontinentale Sendungen an. Mit den Drehkreuzen in Moskau, Ulyanovsk oder Krasnoyarsk besitzt die russische Frachtgruppe hierfür geografisch günstig gelegene Standorte. Für weitere Verteilzentren könnte sich ebenso das europäische Netzwerk von Volga-Dnepr als nützlich zeigen.

Etablierte Lieferketten

Mit Ablegern in Irland, Großbritannien sowie bald auch in Deutschland besitzt die Tochter Air Bridge Cargo mehrere Standorte auf dem alten Kontinent. Sie kann da auf etablierte Lieferketten zurückgreifen.

Mehr zum Thema

<span style="font-weight: 400;">Nachdem der deutsche Ableger der russischen Volga-Dnepr Group bereits im Mai Insolvenz anmelden musste, ereilte<a href="https://www.aerotelegraph.com/auch-britische-cargologic-air-ist-insolvent"> Ende November die britische Cargologic UK</a> dasselbe Schicksal. Die Airline wurde für zahlungsunfähig erklärt und liquidiert. Auch hier waren die Sanktionen gegen Russland Grund für das Ende der Frachtairline.</span>

Volga-Dnepr gründet neue deutsche Airline

Antonov An-124 von Volga-Dnepr am Flughafen Leipzig/Halle: Wartungstochter Amtes vor dem Aus.

Antonov beschuldigt Volga-Dnepr des Betrugs

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin