Flugzeug von Virgin Atlantic: Bald öfter in Manchester.

ManchesterVirgin Atlantic greift Thomas Cook an

Thomas Cook Airlines ist bei den Langstrecken Nummer eins in Manchester. Nun greift Virgin Atlantic diese Vormachtstellung an und baut das eigene Angebot in der britischen Stadt aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Manchester? Die meisten Bewohner Kontinentaleuropas denken bei dem Namen wohl an Fußball, an die Traditionsvereine United und City. Oder wenn sie eher politisch-historisch interessiert sind an den enthemmten Kapitalismus, den Manchester-Liberalismus. Einigen kommt vielleicht der Stoff in den Sinn, aus dem man früher Hosen für Schulkinder oder Sakkos für Geographielehrer nähte, den Manchester (auch Cord genannt). Den Flughafen aber, den nennt niemand.

Dabei gehört der Manchester Airport inzwischen zu den 20 größten Europas. Er liegt gleichauf mit Palma und ist größer als Brüssel, Düsseldorf,  London Stansted oder Wien. Kein Wunder, immerhin ist Manchester mit 2,6 Millionen Einwohnern der zweitgrößte Ballungsraum Großbritanniens. Das hat auch Thomas Cook Airlines erkannt. Als sich British Airways vor zehn Jahren entschied, sich voll auf London zu konzentrieren, baute der Ferienflieger sein Angebot im Nordwesten Englands aus.

Marktanteil von 37 Prozent

Inzwischen ist Thomas Cook im Langstreckengeschäft Nummer eins in Manchester. 14.800 Sitze bietet die Fluggesellschaft wöchentlich nach Nordamerika an. Sie bedient nicht nur klassische Urlaubsziele wie Bridgetown, Cayo Coco oder Varadero. Sie fliegt auch nach Boston, Los Angeles, New York oder San Francisco. Das entspricht einem Marktanteil von 37 Prozent.

Doch nun wird Thomas Cook von der Nummer zwei attackiert. Virgin Atlantic begnügt sich nicht mehr mit knapp 30 Prozent Marktanteil. Die Fluggesellschaft hat diese Woche angekündigt, in Manchester im Frühjahr 2019 kräftig auszubauen. So fliegt sie dann drei Mal wöchentlich nach Los Angeles. Die Frequenz nach Las Vegas verdoppelt Virgin von zwei auf vier Flüge, die nach Boston auf drei pro Woche. Und die Destinationen New York und Atlanta werden nun mit Boeing 747 angesteuert, bisher kommen auch Airbus A330 zum Einsatz.

Gleiche Strecken

Dadurch steigt die Konkurrenz in Manchester deutlich. Virgin baut auf Strecken aus, die auch von Thomas Cook bedient werden. Die Fluggesellschaft setzt dabei auch auf die Partnerschaft mit der Großaktionärin Delta, die es Passagieren ermöglicht, in den USA nahtlos umzusteigen. Die amerikanische Fluglinie besitzt 49 Prozent von Virgin Atlantic. Bei Thomas Cook gibt man sich dennoch gelassen. «Wir sind da sehr gut aufgestellt», so das Unternehmen.

Mehr zum Thema

Nose Art bei Virgin Atlantic: Geehrt wird die Frau von Richard Branson Joan.

Wie Virgin Atlantic an die Frau von Gründer Richard Branson erinnert

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic erweitert Delta-Codeshare in den Nahen Osten

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic wird Airline-Partner des britischen Olympiateams

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic ernennt neuen Finanzchef

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin