Lion AirMieser Witz hat elf Verletzte zur Folge

Ein Witz kann drastische Folgen haben: Nachdem ein Passagier über eine Bombe scherzte, flohen die Mitreisenden über die Flügel.

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Ob ein Witz funktioniert, hängt immer vom Timing und vom Thema ab. Im Fall eines Passagiers von Lion Air am Montag (28. Mai) war beides ziemlich unglücklich. Er war laut verschiedenen indonesischen Medienberichten sauer, weil die Kabinenbesatzung sein Handgepäck an einem anderen Ort verstaut hatte, als er es sich gewünscht hatte. In der Folge machte er einen Witz, der implizierte, dass sich eine Bombe an Bord befindet.

Laut der Zeitung The Jakarta Post informierte eine Flugbegleiterin daraufhin den Flugkapitän über den Witz und die Passagiere wurden angewiesen, das Flugzeug ruhig zu verlassen. Es kam anders. Wie auf einem Video zu sehen ist, gerieten einige Reisende in Panik und öffneten den Notausgang. Sie verließen die Boeing 737 und sprangen von den Flügeln aufs Vorfeld des Supadio International Airport in Pontianak. Dabei verletzten sich elf von ihnen.

Zweiter Fall in zwei Tagen

Wie die Flughafenbehörde den Medien mitteilt, wird der Mann nun von der Polizei befragt. Nur einen Tag vorher hatte Lionair bereits einen anderen Passagier aus einem Flugzeug entfernt, nachdem dieser einen Bomben-Witz gerissen hatte. In dem Fall hatte es allerdings unter den Mitreisenden keine Panik gegeben.

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