DaressalamMenschenmassen stürmen Flughafen in Tansania

Ab und zu kann eine Person in den Sicherheitsbereich eines Airports eindringen. Am Flughafen Daressalam in Tansania gelangten nun Hunderte ganz nah an die Flugzeuge.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Letzten Mittwoch (17. März) wurde bekannt, dass Tansanias Präsident John Magufuli gestorben ist. Seine Stellvertreterin und mittlerweile Nachfolgerin Samia Suluhu Hassan erklärte, er sei im Krankenhaus einem Herzleiden erlegen, an dem er seit langer Zeit gelitten habe. Allerdings gab es auch Spekulationen, dass Magufuli, der seit Wochen nicht mehr öffentlich aufgetreten war, an Covid-19 gestorben sein könnte.  Im April 2020 hatte der Präsident das Virus in Tansania für mit Gottes Hilfe besiegt erklärt.

Ebenso absurd wie viele von Magufulis Aussagen zur Pandemie wirkt nun, was am Sonntag (21. März) am Internationalen Flughafen Daressalam geschehen ist. Dass die Menschen zuvor schon die Gelegenheit hatten, sich in einem Stadion vom aufgebahrten Präsidenten zu verabschieden, reichte vielen nicht. Hunderte stürmten das Vorfeld des Flughafens, von dem aus die Leiche in die Hauptstadt Dodoma geflogen werden sollte.

Flug kam am Abend in Dodoma an

Laut lokalen Medienberichten suchten die Massen das Flugzeug, in dem sich der Leichnam von Magufuli befand. Die vielen Menschen auf dem Vorfeld hinderten etliche Flugzeuge daran, sich zu bewegen. Wie die Frauen und Männer in den Sicherheitsbereich gelangen konnten, ist nicht klar.

Schließlich konnte der Leichnam am Sonntag doch noch nach Dodoma geflogen werden. Welches Flugzeug dabei zum Einsatz kam, ist nicht ganz klar. In verschiedenen Medien ist sowohl eine Da Haviland Canada Dash 8 Q400 als auch ein Airbus A220-300 von Air Tanzanis zu sehen, in denen sich der Sarg befunden haben könnte.

In der oben stehenden Galerie sehen Sie weitere Videos der Flughafen-Stürmung.

Mehr zum Thema

Warten am Flughafen Sansibar: Kein Abstand, keine Masken.

Prüfer schockiert über Zustände am Flughafen Sansibar

Nigeria plant jetzt Wachtürme an Flughäfen

Nigeria plant jetzt Wachtürme an Flughäfen

Rabiate Bürgermeisterin verhindert Rückholaktion

Rabiate Bürgermeisterin verhindert Rückholaktion

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies