TurbulenzenMehrere Schwerverletzte auf Flug nach Bangkok

Eine Boeing 777 von Aeroflot geriet auf dem Weg von Moskau nach Bangkok in schwere Turbulenzen. Dabei verletzten sich mehr als 20 Passagiere - einige davon schwer.

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Die 313 Passagiere auf Flug SU270 vom Sonntag (30. April) freuten sich auf ihren Urlaub an der Sonne. Doch ihre Reise von Moskau nach Bangkok wird ihnen wohl wegen etwas anderem als Traumstränden und leckerem Essen in Erinnerung bleiben. Rund 40 Minuten von der Landung am Flughafen Suvarnabhumi geriet die Boeing 777-300 ER von Aeroflot in schwere Turbulenzen. Dies bestätigt die Fluggesellschaft in einer Stellungnahme.

Es handelte sich dabei um so genannte Clear Air Turbulence, also Turbulenzen ohne Wolken. Sie sind nicht voraussehbar. Daher können die Piloten auch nicht davor warnen. Gemäß der russischen Botschaft verletzten sich während der heftigen Wackelei mehrere Passagiere schwer. Es habe Brüche und Quetschungen gegeben. Die Zahl der Verletzten schwankt je nach Quelle zwischen 20 und 27.

Nicht angeschnallt

Die Fluggesellschaft wies darauf hin, dass es solche Phänomene regelmäßig gebe und es daher von zentraler Bedeutung sei, sich immer anzuschnallen. Auch auf Flug SU270 hatten offenbar diverse Reisende ihre Gurte nicht zugezogen. Die Verletzten wurden in Bangkok ins Krankenhaus gebracht. Elf von ihnen durften es inzwischen wieder verlassen. Mindestens zwei Passagiere mussten gemäß dem Nachrichtenportal Sputnik operiert werden. Aeroflot wies Berichte zurück, wonach es auch Wirbelsäulenfrakturen gegeben habe.

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