Boeing P8-A für die Bundeswehr: Das erste Flugzeug hat Anfang des Jahres die Lackierung erhalten.

Neue SeeaufklärerWeitere Bilder der ersten Boeing P-8A Poseidon für die Bundeswehr aufgetaucht

Bis spätestens Ende des Jahres soll die Bundeswehr die ersten neuen Boeing P-8A Poseidon übernehmen. Nun gibt es neue Bilder des ersten neuen Seeaufklärers. Gleichzeitig plant Deutschland offenbar, die Bestellung zu erhöhen.

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Vor vier Jahren hat die Bundeswehr bei Boeing acht Seeaufklärer vom Typ P-8A Poseidon bestellt. Diese neuen Flugzeuge, die auf der Boeing 737-800 basieren, sind militärische Mehrzweckflugzeuge, die speziell für die Überwachung von Seegebieten, die Jagd auf U-Boote und die Fernaufklärung entwickelt wurden. Die Aufklärer stellen einen wesentlichen Bestandteil der modernen Verteidigungskapazitäten Deutschlands dar.

Ursprünglich sollten die ersten Flugzeuge schon im vergangenen Jahr ausgeliefert werden. Doch der Zeitplan konnte wegen Streiks bei Boeing nicht gehalten werden. Der neue Termin ist Ende 2025. Und es sieht gut aus, dass dieses Datum gehalten werden kann. In den Sozialen Medien sind erneut Bilder des ersten P-8A Poseidon aufgetaucht. Vor einem halben Jahr wurde der erste Start gezeigt.

Ein Dutzende Poseidon P-8A für Deutschland?

Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, dass die Bundeswehr die Bestellung erweitern könnte. Es wird spekuliert, dass Deutschland vier zusätzliche Boeing P-8A Poseidon Flugzeuge kaufen könnte. Laut Flugrevue sind im Entwurf des Bundeshaushalts 2026 weitere 2,8 Milliarden Euro für die Jahre 2028 bis 2032 vorgesehen. Offiziell bestellt sind die Flugzeuge jedoch noch nicht

Die Aufklärer haben eine Reichweite von über 2200 Seemeilen, was etwa 4074 Kilometern entspricht, kann Geschwindigkeiten von bis zu 907 Kilometern pro Stunde (490 Knoten) erreichen und wird typischerweise von einer Besatzung von neun bis zehn Personen betrieben. Die Einsatzdauer beträgt bis zu vier Stunden im Einsatzgebiet, abhängig von der Entfernung zum Stützpunkt.

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