Alpha ScrambleSchon wieder müssen deutsche Eurofighter zu russischem Flieger aufsteigen

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb kürzester Zeit: Deutsche Eurofighter mussten dieses Mal über der Ostsee zu einer nicht angemeldeten russischen Ilyushin Il-20 aufsteigen.

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Am 18. Mai musste die deutsche Luftwaffe in Lielvarde in Lettland stationierte Kampfjets aufsteigen lassen. Die Eurofighter identifizierten eine russische Antonov An-26, die ohne angemeldeten Flugplan und Transpondersignal über der Ostsee unterwegs war. Nun ist es erneut passiert. Am Montag (20. Mai) schickte die Bundswehr-Teilstreitkraft Eurofighter zu einer Ilyushin Il-20 hoch. Auch dieser russische Flieger war ohne über der Ostsee Flugplan unterwegs, wie die Luftwaffe mitteilt. Der Flieger mit dem Kennzeichen RF-95671 gehört der russischen Luftwaffe.

Das Manöver nennt man Alpha Scramble oder auf Deutsch Alarmstart. Es handelt sich dabei um bewaffnete, scharfe Einsätze des deutschen Einsatzkontingents im Rahmen der Nato-Mission Verstärkung Air Policing Baltikum. Von der Alarmierung bis zum Start dauere es nur 15 Minuten, um zwei Eurofighter in die Luft zu schicken. Die Gründe dafür seien meist nicht identifizierbare Luftfahrzeuge, so die Luftwaffe.

Die russische Ilyushin Il-20. Bild: Luftwaffe

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