Flieger von Niki: Überlebt die Airline?

AB statt HGNiki-Flugnummern verschwinden aus Flugplan

Die Flüge von Niki im kommenden Winter tragen nicht mehr die eigenen Flugnummern, sondern die der Mutter Air Berlin. Was steckt hinter dem Wechsel von HG auf AB?

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Wer für kommenden Winter einen Flug mit Niki von Wien nach Berlin, nach Palma oder auch nach Zürich bucht, findet auf seinem Ticket keine Flugnummer, die mit dem Niki-Kürzel HG beginnt. Neu steht dort AB. Alle Strecken der österreichischen Fluggesellschaft werden im Buchungssystem mit dem Air-Berlin-Kürzel AB angezeigt. HG8403 wird also zu AB8403.

Die Änderung verwirrt und lässt einige Fans der Airline in Österreich bereits Böses erahnen. Läutet Air Berlin im Zuge des Sparprogramms den Tod der Marke Niki ein? «Es ist technisch bedingt, dass aktuell im Buchungssystem keine HG-Flugnummern auftauchen», beruhigt ein Sprecher der deutschen Fluggesellschaft. Niki bleibe eine eigene Marke im Konzern.

Synergien wurden bereits gehoben

Ob HG oder AB - drin steckt also weiterhin Niki. Das einst silbern-rote Erscheinungsbild der österreichischen Fluggesellschaft war allerdings vor drei Jahren schon auf das rot-weiße von Air Berlin vereinheitlicht worden. So will das Unternehmen Synergien nutzen und einen Niki-Airbus auch mal für Air-Berlin einsetzen können oder umgekehrt.

2003 hatte Ex-Formel-1-Fahrer Niki Lauda die Fluglinie Aero Lloyd Austria gekauft. Aus ihr wurde Fly Niki. Air Berlin stieg zuerst als Minderheitsaktionärin ein, übernahm 2011 dann aber gleich alle Anteile. Heute besitzt die österreichische Fluglinie eine Flotte von 20 Airbus A319, A320 und A321. Damit bedient sie 63 Ziele in 18 Ländern.

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