Letzte Aktualisierung: 4:11 Uhr
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Flugausfälle, kurzes Grounding

Verhexte Woche für Southwest Airlines

Hunderte Flugausfälle, Winterwetter und dann noch ein Softwareproblem, das zum Stopp aller Flüge führte: Die US-Billigairline hat es gerade nicht leicht.

Southwest

Flieger von Southwest: Viele blieben am Boden.

Wer mit Southwest Airlines fliegt, muss derzeit ohnehin schon mit Problemen rechnen. Bei der US-Billigairline fallen überdurchschnittlich viele Flüge aus. Weil rund 40 Flugzeuge gewartet wurden – mehr als doppelt so viele wie normal – musste die Fluglinie Hunderte Flüge täglich streichen. Die Airline stellte das laut dem Nachrichtensender CNN in Verbindung mit den Gehaltsverhandlungen, die derzeit mit dem Wartungspersonal laufen und schob die Schuld auf die Gewerkschaften. Die wiesen das aber von sich.

Am Freitag (22. Februar) ging es dann weiter mit den Ausfällen – allerdings aus einem anderen Grund: Wegen Computerproblemen musste die Fluggesellschaft für kurze Zeit am Morgen sämtliche Jets am Boden lassen. Offenbar gab es Probleme mit dem Programm, das die Flugpläne an die Behörde Federal Aviation Administration sendet. Southwest konnte die Schwierigkeiten allerdings beheben und den Betrieb normal weiterführen, hieß es am Vormittag (Ortszeit) bei Twitter. Zusätzlich zu den technischen und mechanischen Problemen musste die Airline auch wegen des winterlichen Wetters in den USA Dutzende Flüge absagen. Am Freitag kam es zu 400 Annullierungen und etwa 1000 Verspätungen.



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