Nicolas Maduro: Maßnahmen gegen Panama.

FlugstoppVenezuela sperrt Copa Airlines aus

Die Regierung von Präsident Nicolas Maduro hat der panamaischen Fluggesellschaft Flugverbot erteilt. Schadet sich Venezuela damit selbst?

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Und wieder ist es ein Stück schwieriger geworden, nach Venezuela zu gelangen. Dieses Mal ist es nicht das Management einer Fluggesellschaft, das sich zum Rückzug aus dem Krisenstaat entschlossen hat. Es ist die Regierung in Caracas selbst, die für eine noch schlechtere Anbindung des eigenen Landes an die Welt sorgt.

Das Kabinett von Präsident Nicolas Maduro hat vergangene Woche alle Flüge von Copa Airlines für 90 Tage untersagt. Die Sperre trat letzten Freitag (6. April) in Kraft. Sie ist eine Reaktion auf einen heftigen Streit zwischen Panama und Venezuela. Der mittelamerikanische Staat hatte Anfang April Maduro und 50 hochrangige Regierungsvertreter auf eine Hochrisiko-Liste von Menschen und Organisationen gesetzt, bei denen ein hohes Risiko für Geldwäsche und Terrorfinanzierung besteht.

Ein Eigentor?

Darauf reagierte Caracas nun mit Gegenmaßnahmen. Copa Airlines war eine der größten verbliebenen Anbieterinnen von Flügen nach Venezuela. Die panamaische Fluggesellschaft flog zuletzt von Panama City nach Caracas, Maracaibo und Valencia. Panamas Präsident Juan Carlos Varela wies denn auch darauf hin, dass sich Venezuela mit der Sperre selber schade. Das Land sei auf Verbindungen via Panama angewiesen, sagte er - etwa beim Lebensmittelimport.

Diverse ausländische Fluggesellschaften haben sich in den letzten Monaten aus Venezuela zurückgezogen. Im Land selbst kam es zu diversen Groundings. Weiterhin nach Caracas fliegen unter anderen American Airlines, Air Europa, Air France, Cubana, Iberia, Swiftair und Turkish Airlines.

Mehr zum Thema

Ankunft mit dem Airbus A400 M in Venezuela: Hilfskräfte des THW mit Spürhunden gehen von Bord.

Airbus A350 und A400 M bringen Hilfe nach Venezuela

ticker-venezuela

Venezuelas Flughäfen nach Erdbeben wieder geöffnet – Caracas bleibt gesperrt

ticker-venezuela

Fluggesellschaften müssen Betankung in Venezuela an Konten der USA bezahlen

ticker-american-airlines

American Airlines fliegt schon bald wieder nach Venezuela

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack