Airbus A320 von Avianca: Harte Landung bei Validierungsflug.

Landung in IbagueValidierungsflug mit Airbus A320 geht schief

Die kolumbianische Nationalairline will auf dem Inlandsflug nach Ibagué bald Jets statt Turbopropflieger einsetzen. Doch bei dem ersten Flug mit einem Airbus A320 von Avianca passierte ein Malheur.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Stadt liegt an den östlichen Hängen der Cordillera Central. Von den bis auf 5300 Meter über den Meeresspiegel ragenden Gipfeln wie dem Nevado del Tolima fließen Flüsse in ein Tal herunter, das sich bei Ibagué verbreitet und für fruchtbare Böden sorgt. Die Landwirtschaft ist hier denn auch der wichtigste Arbeitgeber. Reis und Kaffee werden angebaut und Viehzucht wird betrieben.

Avianca fliegt zwei Mal täglich von der Hauptstadt Bogota aus nach Ibagué. Zum Einsatz kommen in der Regel ATR 72. Doch das soll sich ändern. Ab dem 31. Oktober wollte die Nationalairline Kolumbiens zumindest auf gewissen Flügen in die Stadt mit 530.000 Einwohnern größere Flugzeuge auf der Strecke einsetzen, vor allem Airbus A319. Zugleich plante sie einen Ausbau auf vier tägliche Flüge. Die Regionsregierung freute sich darauf, dass dadurch auch die Preise sinken würden.

Flugzeug am Boden

Am 8. Oktober schickte Avianca deshalb einen Airbus A320 zu Validierungsflügen nach Ibagué, um ein neues Anflugverfahren zu überprüfen. Dort drehte er zuerst einige Schleifen. Dann setzte er auf Piste 32 des Perales Airport auf. Das Aufsetzen war aber außergewöhnlich hart, wie das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald mit Bezug auf die Unfalluntersuchungsstelle Grupo de Investigación de Accidentes Aéreos Colombia schreibt.

4,9 g hat die Kraft betragen, die auf das Fahrwerk gewirkt hat. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen N742AV steht seither am Boden. Wie stark es Schaden genommen hat, ist ebenso nicht bekannt wie was der Zwischenfall für den Plan zum Einsatz größerer Jets bedeutet.

Verscheidene Faktoren entscheidend

Bei harten Landungen alleine ist die g-Kraft nicht der alleinige Faktor, der Schäden verursachen kann. Unter anderem sind auch die Einstellungen, etwa die Stellung der Klappen oder die Geschwindigkeit entscheidend. Beim Superjet-Unglück 2019 in Moskau wirkten fast 6 g auf das Fahrwerk.

Mehr zum Thema

Äußere Schäden am A321 von Nordwind: Das Flugzeug musste nach einem harten Aufsetzen durchstarten.

Fahrwerk von A321 stößt bei harter Landung in Kabine durch

Schulungsflug endet mit einer Notlandung

Schulungsflug endet mit einer Notlandung

ticker-avianca

Avianca plant Sommerverbindung von San Salvador über Guatemala nach San Francisco

ticker-avianca

Avianca- und Gol-Mutter Abra: Großes Interesse an Airbus A220 oder Embraer E195-E2

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack