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Electronics banUSA und EU verhandeln Elektronik-Verbot

In Brüssel haben die EU und die USA über das geplante Elektronik-Verbot gesprochen. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Dimitris Avramopoulos und Violeta Bulc empfingen am Mittwoch (17. Mai) eine wichtige Delegation in Brüssel. Der Kommissar für Inneres und die Kommissarin für Verkehr der Europäischen Union trafen Elaine Duke und ihren Stab. Die Amerikanerin ist Vizeministerin des Ministeriums für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten. Das Gesprächsthema: Das angedachte Elektronik-Verbot für Flüge von Europa in die USA.

Man habe sich über die ernsthaften Bedrohungen für die Luftfahrt-Sicherheit und die Ansätze im Kampf dagegen ausgetauscht, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des US-Ministeriums für Innere Sicherheit und der EU. Man habe sich zudem gegenseitig informiert, welche Sicherheitsstandards und Erkennungstechniken bestünden. Und nicht zuletzt haben die beiden Delegationen darüber gesprochen, welche Sicherheitsmaßnahmen es in Bezug auf große elektronische Geräte im Aufgabegepäck auf beiden Seiten des Atlantiks gibt.

Treffen in Washington

Die Regierung der USA prüft derzeit eine Ausweitung des Elektronik-Verbots auf Flüge ab europäischen Flughäfen. Bisher gilt es für Flüge ab Nahost. Auf den betroffenen Routen darf alles, was mehr als 16 Zentimeter lang, 9,3 Zentimeter breit und 1,5 Zentimeter dick ist, darf nicht mehr im Handgepäck mit. Die Geräte müssen ins Aufgabegepäck. Kommende Woche reisen EU-Vertreter nach Washington, um dort das Thema mit den US-Kollegen weiter zu diskutieren.

Wird das Elektronik-Verbot genauso eingeführt wie auf Nahost-Flügen, würde das teuer werden. Statt 350 Flügen pro Woche wären plötzlich 390 pro Tag betroffen. Das sei eine «schwere Störung für den Geschäftsreiseverkehr» sagte Alexandre de Juniac, Generaldirektor der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung Iata in einem Interview. Er rechnet mit Kosten von einer Milliarde Dollar für die Fluggesellschaften.

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