Flughafen Managua: Für viele nur ein Zwischenstopp Richtung USA.

Nicaragua-FlügeUSA gehen gegen Manager von europäischer Charterairline vor

Im Kampf gegen illegale Einwanderung über Nicaragua erlassen die USA Einreise-Beschränkungen gegen Manager von Charterfluglinien. Auch eine aus Europa ist nun betroffen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Nicaragua ist zu einem internationalen Hotspot für illegale Migration Richtung USA entwickelt. Menschen aus aller Welt reisen in die Hauptstadt Managua, von wo aus es auf dem Landweg durch Honduras, Guatemala und Mexiko bis an die Südgrenze der USA geht.

Denn Nicaraguas diktatorisch regierender Langzeit-Präsident Daniel Ortega hatte 2021 unter anderem die Visumspflicht für einige Länder aufgehoben, darunter Kuba und Haiti, von wo aus seitdem viele Menschen über Nicaragua in die USA gelangen wollen. Laut Recherchen der spanischen Zeitung El Pais zahlt zudem jeder Migrant bei Ankunft in Managua rund 200 Dollar, Pässe werden nicht gestempelt und keine Quittungen ausgestellt.

Flüge «in erster Linie für illegale Migranten bestimmt»

Als Reaktion gehen die Vereinigten Staaten vermehrt auch gegen die Manager von Charterairlines vor, die Menschen nach Nicaragua bringen. So teilte das Außenministerium am 11. September mit, man habe Schritte unternommen, «um Visabeschränkungen für hochrangige Vertreter eines europäischen Charterflugunternehmens zu verhängen, weil sie die illegale Migration in die Vereinigten Staaten über Nicaragua erleichtert haben».

Um welche Charterairline aus Europa es sich handelt, erklärte das Ministerium nicht. Zur Erklärung schrieb es derweil, es handele sich um «eine Reaktion auf den wachsenden Trend, dass Charterfluggesellschaften Flüge nach Nicaragua anbieten, die in erster Linie für illegale Migranten bestimmt sind». Man werden auch weiterhin «Visabeschränkungen gegen skrupellose Eigentümer, Führungskräfte und hochrangige Vertreter von Transportunternehmen verhängen», um «ausbeuterische Praktiken» zu verhindern.

Airbus A340 vier Tage in Frankreich gestoppt

Ende 2023 hatte sich auch die rumänische Legend Airlines Vorwürfen im Zusammenhang mit einem Nicaragua-Flug ausgesetzt gesehen. Ein Airbus A340 der Charterfluggesellschaft sollte von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Managua fliegen. Doch beim Tankstopp in Frankreich musste er einen behördlich erzwungenen, viertägigen Stopp am Flughafen Châlons Vatry einlegen. Der Grund: Verdacht auf Menschenhandel.

Die rumänische Fluggesellschaft wies jegliche Schuld von sich und erklärte, die Reisenden hätten alle über gültige Visa verfügt. Man kooperiere vollumfänglich mit den Behörden. Ein anderes Unternehmen, das für denselben Auftrag angefragt worden war, hatte diesen allerdings zuvor abgelehnt – weil zu viele Warnlampen rot leuchteten.

Mehr zum Thema

Flugroute der 777 von Ghadames Air: Zuletzt flog die Maschine am 4. Juni von Libyen nach Nicaragua.

Das Drehkreuz der illegalen Migration

Airbus A340 von Legend Airlines: Er saß vier Tage in Frankreich fest.

Airbus A340 auf Irrflug zwischen Europa und Asien

Im Juni startete die virtuelle Fluggesellschaft mit Sitz im Bundesstaat Nebraska. <strong>Red Way</strong> bot Flüge zu Urlaubszielen in den USA an. Am 31. August stellte sie den Betrieb ein.

«Warum erst zwei Tage vor Abreise ein Charter für 300 Personen?»

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies