US-Flagge: Wie stark dürfen sich Ausländer an amerikanischen Airlines beteiligen?

EntwurfUS-Politiker will Wow America oder Easyjet USA

Ein Kongressabgeordneter will US-Fluglinien mehr Kapital aus dem Ausland ermöglichen. Außerdem möchte er erlauben, dass ausländische Airlines Töchter in den USA gründen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der republikanische Kongressabgeordnete Dave Brat aus dem Bundesstaat Virginia will ein altes Gesetz anpassen. Er will es ausländischen Investoren ermöglichen, in größerem Umfang als bisher bei Airlines in den USA als Aktionäre einzusteigen. Sein Entwurf, den der Politiker den Free to Fly Act nennt, sieht vor eine Deckelung bei 49 Prozent der Anteile statt bisher 25 Prozent vor. Auch in der Europäischen Union liegt die Begrenzung bei 49 Prozent.

Brat nennt die aktuelle Begrenzung «ein überholtes Relikt aus der Großen Depression» und sagt: «Als Ökonom verstehe ich, dass es amerikanischen Unternehmen, Arbeitnehmern und Verbrauchern schadet, wenn Investitionen erschwert werden.» Die aktuelle Regierung habe sich erfolgreich für mehr ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten eingesetzt, nun sei es Zeit, zu erlauben, dass auch die Airline-Industrie und die Passagiere von solchen Investitionen aus dem Ausland profitieren könnten.

Tochterfirmen von ausländischen Airlines

Zudem sieht der Entwurf vor, dass ausländische Fluggesellschaften Ableger in den USA aufbauen können, die nach US-Recht gegründet und beaufsichtigt werden, wie Brats Assistent in Gesetzgebungsfragen, Jay Kronzer, dem Branchenmagazin Travel Weekly erklärte.

«Stellen Sie sich Wow America oder Easyjet USA vor», so Kronzer. Sollten solche Tochterfirmen Routen in den USA fliegen, dürften sie allerdings nur US-Bürger anstellen sowie sogenannte U.S. Nationals und Personen, die sich mit Einwanderungsabsicht legal in den Vereinigten Staaten niedergelassen haben. Inhaber von zeitlich begrenzten Visa sollen dagegen nicht für diese Fluggesellschaften arbeiten dürfen. Dies soll verhindern, dass billige Arbeiter aus dem Ausland in die USA geholt werden, so Kronzer.

Mehr zum Thema

Einwanderungsstempel: Reisen in die USA werden teurer.

USA planen massive Erhöhung der Passagiergebühren

Flughafen Ronald Reagan: Könnte privatisiert werden.

USA erwägen Verkauf von Hauptstadtflughäfen

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg