Flieger von Frontier: Die Airline will mehr Umsteigeverbindungen anbieten.

USABilligairline Frontier bläst zum Angriff

Mit einem massiven Ausbau des Streckennetzes will die Billigairline etablierten Anbietern Konkurrenz machen. Das Wachstum will Frontier auch dank Umsteigepassagieren erreichen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Markenzeichen von Frontier sind die auf der Heckflosse abgebildeten Wildtiere. Die Fluglinie nimmt das offenbar auch als eine Art Motto wahr. Wie ein Raubtier greift die Billigairline die Platzhirsche auf dem US-Markt an und baut massiv aus.

Frontier kündigte in einer Pressemitteilung an, bis zum nächsten Sommer 21 neue Destinationen ins Netzwerk aufzunehmen und insgesamt 85 neue Routen anzubieten. Die Flotte soll bis 2022 von derzeit 75 Flugzeugen vom Typ Airbus A320 auf 120 Maschinen anwachsen. Besonders stark ausgebaut wird das Angebot in Florida sowie in Denver, dem Heimatflughafen der Airline.

Mehr Umsteigeverbindungen

Bisher wurde ein Viertel des Fluggastaufkommens von Frontier über die Metropole im Bundesstaat Colorado abgewickelt. In Zukunft bietet Frontier rund 70 tägliche Verbindungen ab Denver an. Hier will Frontier seinen Gästen künftig mehr Umsteigemöglichkeiten anbieten – ebenso wie in einem halben Dutzend anderen Städten wie etwa Cincinatti oder Orlando. Und das ist eine Neuerung: Umsteigemöglichkeiten bot Frontier bisher ausschließlich in Denver an.

Dort wird die Nachricht von der Frontier-Expansion denn auch besonders aufmerksam aufgenommen. Denver ist der profitabelste der sieben Drehkreuze von United Airlines in den USA. An Spitzentagen gibt es über 400 United-Flüge ab Denver. Auch für Southwest Airlines ist Denver mit knapp 200 täglichen Verbindungen ein wichtiger Standort. Es ist der viertgrößte der Fluggesellschaft.

United gibt sich zuversichtlich

United-Präsident Scott Kirby sagte als Reaktion auf die Pläne von Frontier, diese seien Beweis dafür, dass den Billigairlines die Wachstumsmöglichkeiten fehlten. Mit dem geplanten Wandel hin zu einer Netzwerk-Airline mit Drehkreuz in Denver greife Frontier United im Kerngeschäft an. Aber die Traditionsairline gibt sich kampflustig. «Ich garantiere, dass United diese Schlacht gewinnen wird», so Kirby gemäß dem Reiseportal Skift.

Frontier-Vizepräsident Daniel Shurz versuchte, dem drohenden Streit entgegenzuwirken. Er betonte, dass man auch zukünftig eine andere Kundschaft als United oder Southwest ansprechen werde. Die neuen Pläne bedeuteten keine Abkehr vom Kerngeschäft von Frontier, hauptsächlich Direktflüge ohne Umsteigemöglichkeiten anzubieten.

Mehr zum Thema

ticker-united-airlines

United zahlt Flugbegleitenden künftig auch Boarding und längere Wartezeiten

united crj 450 interior

United Airlines pimpt ihre Bombardier CRJ 200 zu CRJ 450

ticker-united-airlines

United Airlines bringt Flughafen Reykjavik erstmals wieder Winter-Route einer nordamerikanischen Airline

united airlines boeing 787 9 elevated relax row

Auch United führt Schlafcouch in der Economy Class ein

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack