US-Präsident DOnald Trump: Er will inländische Jobs schützen.

Gespräch mit dem PräsidentenUS-Airlines hoffen auf Trumps Hilfe

Barack Obama war ein Freund des freien Wettbewerbs. Donald Trump sieht das anders. United, Delta und American erhoffen sich von einem Treffen mit dem neuen Präsidenten Unterstützung im Kampf gegen Emirates und Co.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich war ein Treffen mit dem neuen Außenminister und Ex-Exxon-Mobile-Chef Rex Tillerson geplant. Das zumindest kündigten die Chefs von American Airlines, United und Delta über die Lobby-Organisation Partnership for Open & Fair Skies in der vergangenen Woche an. Nun hat das Treffen einen Upgrade erhalten. Die Manager treffen am kommenden Donnerstag (9. Februar) Präsident Donald Trump.

Das wohl wichtigste Thema auf der Agenda dürften die Golfairlines sein. Die Regierung von Barack Obama setzte sich immer für offene Märkte ein. Der Ruf der heimischen Fluggesellschaften nach einer Begrenzung des Zugangs zum US-Markt für Emirates, Etihad und Qatar wurde daher nicht erhört.

Fehde zwischen Golf- und US-Fluglinien

Zwischen den großen Drei in den USA und den Golfanbietern herrscht mittlerweile seit Jahren eine regelrechte Fehde. Die Amerikaner werfen den arabischen Konkurrenten vor, wegen staatlicher Unterstützung einen Wettbewerbsvorteil zu genießen. Sie rufen daher die Regierung auf, die Landerechte für Emirates und Co. zu begrenzen. Unter Trump könnten sie damit sogar Erfolg haben.

Doch das Gespräch hat auch Potenzial, ein bisschen unangenehm zu werden. Denn einer der Airline-Chefs hat sich in den vergangenen Tagen zumindest leicht kritisch gegenüber Trump geäußert. In einem Schreiben an die Mitarbeitenden nannte American-Airlines-Chef Doug Parker den vom Präsidenten verhängten – und inzwischen vorübergehend gestoppten – Einreisestopp «divisive», was man in etwa mit «die Nation spaltend» übersetzen kann. Das Dekret Trumps habe für Aufruhr an den Flughäfen gesorgt.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Pilot von Delta leitet Flug um: «Ich muss ins Krankenhaus»

ticker-delta-airlines

Delta nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf

ticker-delta-airlines

Sieg für Delta und Aermoexico vor Gericht: Joint Venture vorerst gesichert

ticker-delta-airlines

Delta plant Rückkehr nach Singapur

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies