M-STARUnd wieder eine Boeing 727 weniger

Mehr als 1800 Boeing 727 wurden einst gebaut. Nur noch wenige fliegen Passagiere. Mit der M-STAR wurde jetzt ein weiteres Exemplar stillgelegt.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit heute ist sie Rentnerin. Am Mittwoch (31. Januar) flog die Boeing 727 mit dem Kennzeichen M-STAR vom türkischen Tekirdag zum Stansted Airport. Es war ihr allerletzter Einsatz. Und so wurde sie bei der Ankunft am Londoner Flughafen mit der traditionellen Wasserfontäne begrüßt.

Einen Flug absolvierte der 42-jährige Dreistrahler danach allerdings noch - den zum Recyclinghof. Von London-Stansted wurde er noch am selben Tag zum Cotswold Airport überführt. Dort wird die Boeing 727-200 in den kommenden Wochen zerlegt.

Seit 1981 im Einsatz

Eigentümerin die Boeing 727 ist Starling Aviation aus dem britischen Überseegebiet Cayman Islands - eine Tochter einer Finanzgesellschaft. Die Maschine mit der Seriennummer 22687 wurde im Herbst 1980 vom Businesscharter-Unternehmen Wedge Aviation bestellt und etwas mehr als ein Jahr später ausgeliefert. Nach dessen Ende stand sie vorübergehend am Boden, bevor sie 2011 zur heutigen Besitzerin und immer wieder zu Einsätzen kam.

Nach dem Aus der M-STAR gibt es gemäß der Luftfahrtdatenbank CH Aviation weltweit nur noch neun aktive Boeing 727 im Passagierdienst. Insgesamt fliegen noch 57 Exemplare des Dreistrahlers. Die meisten davon sind allerdings Umbaufrachter oder Regierungs- und Luftwaffenflieger.

Erstes modernes Flugzeug mit mehr als 1000 Exemplaren

Die 727 war ein unerwarteter Verkaufsschlager von Boeing. Der Hersteller hatte sie so konzipiert, dass sie auf kleineren Flughäfen mit kürzeren Start- und Landebahnen eingesetzt werden kann. Dadurch konnte sie ältere Modelle wie Douglas DC-4, DC-6, DC-7 und DC-8, aber auch Lockheed Constellation ersetzen.

Boeing rechnete dennoch nur mit 250 Bestellungen. Es kam anders. Der Flieger mit dem T-Leitwerk wurde das erste Verkehrsflugzeug, das die Marke von 1000 verkauften Exemplaren durchbrach. In der gesamten Produktionszeit von 1963 bis 1984 entstanden 1832 Boeing 727.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos der Boeing 727 M-STAR. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Drei Triebwerke, alle hinten beim T-Leitwerk: Eine Boeing 727-200 ...

Boeing 727 - vom Verkaufsschlager zum raren Vogel

Jeffrey Epsteins private Boeing 727 - ein Ladenhüter

Jeffrey Epsteins private Boeing 727 - ein Ladenhüter

Die Boeing 727 von Safe Air in Kabul: Zwei Flüge absolviert.

Die mysteriöse Boeing 727 von Kabul

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin