A319 Neo beim Erstflug: Ein neuer Kunde ist interessiert.

Neue OrderUnbekannter Kunde will 22 Airbus A319 Neo

Erfolg für den kleinsten der Familie: Airbus hat wieder einmal eine neue Bestellung für den A319 Neo eingesammelt.

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Ein Kassenschlager war der Airbus A319 Neo nicht. Bisher standen nur 30 Bestellungen für die kleinste Version des Kurz- und Mittelstreckenfliegers in den Büchern des Flugzeugbauers. Die Versionen A320 Neo und A321 Neo sind beliebter. Zuletzt hatte Avianca eine Bestellung von 25 A319 Neo reduziert, weil sie fünf Flieger in die größere Variante umwandelte.

Doch nun konnten die Europäer wieder einmal einen Erfolg verbuchen. Wie der aktuellen Orderstatistik von Airbus zu entnehmen ist, hat ein anonymer Kunde im April 22 Airbus A319 Neo bestellt. Zugleich kaufte er fünf Exemplare der älteren Version des A319, des A319 Ceo  (Current Engine Option).

Pro- und Kontra A319 Neo

Nicht alle Branchenkenner sind Fans des A319 Neo. «Ganz ehrlich, ich weiss nicht genau, warum sie den Flieger entwickelt haben», sagte etwa kürzlich Analyst Addison Schonland von Air Insight. «Ich sehe nicht, wie der A319 gegen die C-Series CS300 gewinnen kann.» Bombardiers größere Version der C-Series steht in direkter Konkurrenz zum kleinsten Mitglied der A320-Familie.

Doch es gibt Argumente, die für den Flieger sprechen. Der A319 Neo ist auch für kurze Pisten sowie hohe Umgebungstemperaturen und große Höhen geeignet. In Asien könnten daher zum Beispiel Fluglinien, die in den Himalaya-Gebieten fliegen, an dem Jet interessiert sein. Auch in Lateinamerika gibt es entsprechende potenzielle Kunden. Außerdem ist der Flieger als Businessjet beliebt.

Auch Abbestellungen

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für Airbus allerdings. Im April wurden insgesamt fünf A320 Neo neu abbestellt.

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