Boeing 737 Max: Auch bestehende Modelle sind betroffen.

Anpassung der IcaoNeue Regeln zu Emissionen und Lärm setzen Flugzeugbauer unter Druck

Die Icao verschärft ihre Vorgaben für Lärm und CO₂. Neue Flugzeugmodelle müssen leiser fliegen und rund zehn Prozent weniger Emissionen verursachen.

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Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao verschärft ihre Umweltauflagen. Künftig müssen neue Flugzeugmodelle weltweit strengere Grenzwerte bei CO₂-Emissionen und Lärm einhalten. Die neuen Standards treten gestaffelt in Kraft und betreffen sowohl komplett neue Entwicklungen als auch bestehende Programme.

Den Anfang macht der Lärm. Ab 2029 gelten strengere Vorgaben für neue Flugzeugtypen. Große Maschinen müssen künftig um sechs Dezibel leiser sein als bisher erlaubt, kleinere Modelle um zwei Dezibel. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch schon auf die nächste Generation von Überschalljets. Auch diese sollen diese Grenzwerte einhalten und damit deutlich leiser ausfallen als frühere Modelle.

Auch bestehende Modelle müssen effizienter werden

Beim Thema Emissionen folgt der nächste Schritt kurz darauf. Ab 2031 müssen neu entwickelte Flugzeuge rund zehn Prozent weniger CO₂ ausstoßen als bisher vorgeschrieben. Das zwingt Hersteller dazu, neue Modelle konsequent auf Effizienz auszulegen, etwa durch verbesserte Triebwerke oder aerodynamische Optimierungen.

Doch die Vorgaben gehen noch weiter. Ab 2035 gelten die strengeren CO₂-Regeln auch für neu ausgelieferte Flugzeuge bereits bestehender Programme. Selbst etablierte Modelle müssen also technisch nachgebessert werden, wenn sie weiterhin ausgeliefert werden sollen.

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