Eigentlich beschäftigen sich die Connecting Europe Days mit Vernetzung und Nachhaltigkeit. Doch die Situation in der Ukraine ist Thema Nummer eins.

EUUkraine wird ins europäische Netzwerk eingebunden

Wie kann die Europäische Union der Ukraine helfen? Auch mit Hilfe bei der Infrastruktur. Deshalb wird das Land nun Teil des Transeuropäischen Transportnetzes.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich lautet das Motto der Connecting Europe Days in Lyon «nachhaltige, schlaue, resiliente Mobilität». Ziel ist die grüne Transformation, nicht nur in der Luft, sondern auch auf der Schiene und der Straße. Doch eine ganz andere Herausforderung nahm einen großen Teil der Agenda der EU-Konferenz Ende Juni ein: Die russische Invasion in der Ukraine.

«Eigentlich ist es das wichtigste Thema hier», heißt es immer wieder in informellen Gesprächen. Der Verkehr der Ukraine muss schlagartig vollständig auf Europa ausgerichtet werden. «Wir versuchen derzeit, unseren Export langsam wieder aufzubauen, insbesondere für unsere Landwirtschaftsprodukte», sagt Oleksandr Kubrakov, der ukrainische Infrastrukturminister, in Lyon.

Vereinbarung zwischen der EU und der Ukraine

Um die ukrainische Infrastruktur besser in die europäische zu integrieren, unterzeichnete das Land am Mittwoch zwei Vereinbarungen mit der Europäischen Union. Einerseits werden temporär die Exportquoten für die Ukraine nach Europa aufgehoben. Andererseits wird die Ukraine in das Transeuropäische Transportnetz TEN eingebunden.

Das ist ein Programm der EU, mit dem die Vereinheitlichung der Verkehrssysteme ansgestrebt wird. Mit der Teilnahme erhält die Ukraine Zugang zum EU-Fonds für den Ausbau und die Verbesserung der Transport-Infrastruktur. Dazu gehören Schienen, Straßen, Wasserwege, Bahnhöfe, Häfen und Flughäfen.

Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und der Ukraine

Es wird zwar nicht direkt in den Kapazitätsausbau von Flughäfen investiert. Aber die Ukraine erhält Zugang zu Projekten. Dazu gehört beispielsweise Sesar, das optimale Flugrouten errechnet und umsetzt oder Initiativen zur Förderung von nachhaltigem Kerosin.

Das Transeuropäische Transportnetz unterstützt ebenfalls Technologien, die Digitalisierung und Nachhaltigkeit vorantreiben. Dazu gehört beispielsweise ein digitaler Simulator für grüne Luftfahrt und urbane Luft-Mobilität.

In der oben stehenden Bildergalerie erfahren Sie mehr zu den Initiativen.

Mehr zum Thema

Flugverkehr über Europa: Die nationalen Lufträume machen die Aufsicht teuer.

EU will Flugsicherung verbessern

Bei den Connecting Europe Days in Lyon will man Lösungen für ein vernetztes und gleichzeitig nachhaltiges Europa finden.

Wie die europäische Luftfahrt grüner werden will

Flüge über Europa: Effizientere Routenführung kann Emissionen verringern.

Mit Babyschritten die Emissionen verringern

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack