Flughafen Kiew: Noch ist er sicher.

Ukraine: Lufthansa und Co. handeln

Die Eskalation in der Ukraine hat Folgen. Die Fluggesellschaften stellen sich darauf ein und passen ihre Bedingungen und Flugzeiten vorübergehend an.

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«Wir wollen rein und schnell wieder raus.» So äußert sich ein Sprecher der Lufthansa zu aeroTELEGRAPH. Die deutsche Fluggesellschaft hat angesichts der Eskalation der Gewalt in der Ukraine die Zeiten ihrer Flüge ins Land angepasst. Statt über Nacht in der von Unruhe geplagten Hauptstadt Kiew zu bleiben, fliegt sie nun später hin und nach nur kurzer Zeit wieder zurück. «Der Flughafen ist zwar sicher», so der Sprecher. «Dennoch treffen wir diese Maßnahmen vorsorglich.»

Fluggäste von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines haben außerdem die Möglichkeit, vor dem 18. Februar gebuchte Tickets für Flüge in die Ukraine kostenlos umzubuchen. Ähnliches gilt auch bei der polnischen Lot. Aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Ukraine können ihre Fluggäste mit Tickets nach Kiew und Lemberg mit einem Reisedatum bis 28. Februar 2014 ihre Reservierung kostenlos ändern. Sie können auf ein anderes Reisedatum im Laufe des Jahres 2014 oder ein alternatives Flugziel umbuchen.

Flüge wie geplant

Die Flüge finden aber bisher weiterhin wie geplant statt. Man verfolge die Entwicklungen vor Ort aber und werde bei Bedarf unverzüglich über Änderungen informieren. Gleiches gilt auch für die Lufthansa, so der Sprecher.

Weil es immer wieder Tote und Verletzte bei den Straßenschlachten gab, überlegt sich inzwischen auch die Europäische Union, Sanktionen gegen das autoritäre Regime zu verhängen. Einreiseverbote und Kontosperren sind dabei beliebte Mittel. Am Donnerstag soll bei einem Treffen der Außenminister ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Im Vorfeld erklärten Opposition und Regierung einen Waffenstillstand.

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