Flughafen Kiew: Noch ist er sicher.

Ukraine: Lufthansa und Co. handeln

Die Eskalation in der Ukraine hat Folgen. Die Fluggesellschaften stellen sich darauf ein und passen ihre Bedingungen und Flugzeiten vorübergehend an.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Wir wollen rein und schnell wieder raus.» So äußert sich ein Sprecher der Lufthansa zu aeroTELEGRAPH. Die deutsche Fluggesellschaft hat angesichts der Eskalation der Gewalt in der Ukraine die Zeiten ihrer Flüge ins Land angepasst. Statt über Nacht in der von Unruhe geplagten Hauptstadt Kiew zu bleiben, fliegt sie nun später hin und nach nur kurzer Zeit wieder zurück. «Der Flughafen ist zwar sicher», so der Sprecher. «Dennoch treffen wir diese Maßnahmen vorsorglich.»

Fluggäste von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines haben außerdem die Möglichkeit, vor dem 18. Februar gebuchte Tickets für Flüge in die Ukraine kostenlos umzubuchen. Ähnliches gilt auch bei der polnischen Lot. Aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Ukraine können ihre Fluggäste mit Tickets nach Kiew und Lemberg mit einem Reisedatum bis 28. Februar 2014 ihre Reservierung kostenlos ändern. Sie können auf ein anderes Reisedatum im Laufe des Jahres 2014 oder ein alternatives Flugziel umbuchen.

Flüge wie geplant

Die Flüge finden aber bisher weiterhin wie geplant statt. Man verfolge die Entwicklungen vor Ort aber und werde bei Bedarf unverzüglich über Änderungen informieren. Gleiches gilt auch für die Lufthansa, so der Sprecher.

Weil es immer wieder Tote und Verletzte bei den Straßenschlachten gab, überlegt sich inzwischen auch die Europäische Union, Sanktionen gegen das autoritäre Regime zu verhängen. Einreiseverbote und Kontosperren sind dabei beliebte Mittel. Am Donnerstag soll bei einem Treffen der Außenminister ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Im Vorfeld erklärten Opposition und Regierung einen Waffenstillstand.

Mehr zum Thema

 Flieger von Lufthansa: Die Airline will deeskalieren.

Lufthansa will den gordischen Knoten mit den Gewerkschaften lösen - mit externer Hilfe

Airbus A320 Neo von Lufthansa: Bald mit neuen Tarifen?

Lufthansa denkt über Ultra-Billigtarif nach

Carolin Widmann: Jetzt darf der Kasten der Geige auch mit.

Nach Aufruhr um wertvolle Geige: Lufthansa ändert Handgepäckregeln

ticker-lufthansa

Vereinigung Cockpit startet Urabstimmung über Streik bei Lufthansa Cityline

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies