Flughafen Belgrad: Seit dem Ukraine-Krieg oftmals Umsteigeort für Russinnen und Russen.

UmsteigeflügeWohin russische Reisende via Belgrad, Istanbul und Dubai fliegen

Flugbuchungen von Russinnen und Russen über Serbien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich mehr als verdreifacht. Was ihre Endziele waren.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ging ziemlich schnell. Zuerst sperrten die europäischen Länder ihren Himmel. Dann wurden westlichen Leasingfirmen Geschäfte mit Russland verboten. Und so mussten sich die russischen Fluggesellschaften ins Inland zurückziehen, um keine Flugzeuge zu verlieren.

Zwölf Tage brauchte es vom Einmarsch Russlands in die Ukraine bis zur völligen Isolation der russischen Luftfahrt. In die Lücke, die Aeroflot, S7 Airlines und Co. in Europa hinterließen, sprangen andere. So weitete Air Serbia die Kapazität gemessen an angebotenen Sitzen zwischen Belgrad und Moskau um 43 Prozent aus. Erst auf Druck fuhr die serbische Nationalairline nach Russland wieder herunter. Bei Turkish Airlines betrug das Plus verglichen mit der Woche vor dem Krieg 28 Prozent, bei Air Arabia 20 Prozent.

Auch nach Deutschland und in die Schweiz

Ein Vergleich mit dem Angebot von vor der Pandemie zeigt sich, wie bedeutend diese Alternativen sind. Buchungen von Russinnen und Russen über Serbien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate stiegen im Vergleich zu 2019 um über 200 Prozent, so eine Untersuchung des Analysehauses Forward Keys. Das heißt also, sie haben sich mehr als verdreifacht. Doch Belgrad, Istanbul und Dubai waren selten die Ziele, zu denen die Fluggäste aus Russland reisten.

Über Serbien flogen sie vor allem nach Frankreich, Montenegro, in die Schweiz und nach Zypern. Via die Türkei ging es mehrheitlich nach Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien und Spanien weiter. Und die Vereinigten Arabischen Emirate waren hauptsächlich Umsteigeort nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Es sind vor allem Orte, wo Russinnen und Russen viele Verwandte haben oder Immobilien besitzen.

Auch in die USA und nach Asien

Aber es gab auch weiter entfernte Ziele. «Die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate dienten auch als Drehkreuze, um Russland mit den USA und einigen asiatischen Zielen zu verbinden», kommentiert Forward-Keys-Experte Olivier Ponti.

Mehr zum Thema

<strong>Etihad und Emirates, Vereinigte Arabische Emirate</strong>: + 3 beziehunsweise + 1 Prozent, <strong>Qatar Airways, Katar </strong>+ 1 Prozent bei der Kapazität nach Russland. Verglichen wurden von Forward Keys dabei die Wochen vom 21. Februar und 7. März.

Die Profiteure des Flugstopps nach Russland

Airbus A330 von Aeroflot in Genf: Ein Bild der Vergangenheit.

Aeroflot hat sich ins Inland zurückgezogen

Flugzeug von Cargologic Germany: Darf aktuell nicht abheben.

Cargologic Germany muss alle Flüge stoppen

ticker-russland

Russland verschärft Flugbeschränkungen im Luftraum um Moskau

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil