Flughafen Belgrad: Seit dem Ukraine-Krieg oftmals Umsteigeort für Russinnen und Russen.

UmsteigeflügeWohin russische Reisende via Belgrad, Istanbul und Dubai fliegen

Flugbuchungen von Russinnen und Russen über Serbien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich mehr als verdreifacht. Was ihre Endziele waren.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ging ziemlich schnell. Zuerst sperrten die europäischen Länder ihren Himmel. Dann wurden westlichen Leasingfirmen Geschäfte mit Russland verboten. Und so mussten sich die russischen Fluggesellschaften ins Inland zurückziehen, um keine Flugzeuge zu verlieren.

Zwölf Tage brauchte es vom Einmarsch Russlands in die Ukraine bis zur völligen Isolation der russischen Luftfahrt. In die Lücke, die Aeroflot, S7 Airlines und Co. in Europa hinterließen, sprangen andere. So weitete Air Serbia die Kapazität gemessen an angebotenen Sitzen zwischen Belgrad und Moskau um 43 Prozent aus. Erst auf Druck fuhr die serbische Nationalairline nach Russland wieder herunter. Bei Turkish Airlines betrug das Plus verglichen mit der Woche vor dem Krieg 28 Prozent, bei Air Arabia 20 Prozent.

Auch nach Deutschland und in die Schweiz

Ein Vergleich mit dem Angebot von vor der Pandemie zeigt sich, wie bedeutend diese Alternativen sind. Buchungen von Russinnen und Russen über Serbien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate stiegen im Vergleich zu 2019 um über 200 Prozent, so eine Untersuchung des Analysehauses Forward Keys. Das heißt also, sie haben sich mehr als verdreifacht. Doch Belgrad, Istanbul und Dubai waren selten die Ziele, zu denen die Fluggäste aus Russland reisten.

Über Serbien flogen sie vor allem nach Frankreich, Montenegro, in die Schweiz und nach Zypern. Via die Türkei ging es mehrheitlich nach Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien und Spanien weiter. Und die Vereinigten Arabischen Emirate waren hauptsächlich Umsteigeort nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Es sind vor allem Orte, wo Russinnen und Russen viele Verwandte haben oder Immobilien besitzen.

Auch in die USA und nach Asien

Aber es gab auch weiter entfernte Ziele. «Die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate dienten auch als Drehkreuze, um Russland mit den USA und einigen asiatischen Zielen zu verbinden», kommentiert Forward-Keys-Experte Olivier Ponti.

Mehr zum Thema

<strong>Etihad und Emirates, Vereinigte Arabische Emirate</strong>: + 3 beziehunsweise + 1 Prozent, <strong>Qatar Airways, Katar </strong>+ 1 Prozent bei der Kapazität nach Russland. Verglichen wurden von Forward Keys dabei die Wochen vom 21. Februar und 7. März.

Die Profiteure des Flugstopps nach Russland

Airbus A330 von Aeroflot in Genf: Ein Bild der Vergangenheit.

Aeroflot hat sich ins Inland zurückgezogen

Flugzeug von Cargologic Germany: Darf aktuell nicht abheben.

Cargologic Germany muss alle Flüge stoppen

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack