Boeing 747-200 von Iran Air: Ein Jumbo-Jet soll Sanktionen unterlaufen haben.

Vorwurf der USAIranische Boeing 747 agieren als Sanktionsbrecher

Das Handelsministerium der Vereinigten Staaten hat drei Flugzeuge von Iran Air, Mahan Air und Qeshm Fars Air identifiziert, die illegal Elektronik nach Russland transportieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ein Ziel steuert die Boeing 747-200 von Iran Air seit einigen Monaten immer und immer wieder an. Die Maschine mit dem Kennzeichen EP-ICD fliegt oft nach Moskau. Auch die Boeing 747-400 von Mahan Air mit dem Kennzeichen EP-MEE ist auffällig oft unterwegs in die russische Hauptstadt. Ebenso die Boeing 747-200 von Qeshm Fars Air mit dem Kennzeichen EP-FAA.

Das fiel dem Bureau of Industry and Security des Handelsministeriums der Vereinigten Staaten auf. Die Zahl der iranischen Frachtflüge nach Russland habe seit dem Einmarsch in die Ukraine erheblich zugenommen, erklärt es. Die Regierung in Teheran habe schließlich auch öffentlich die Absicht bekundet, die Zusammenarbeit mit Russland im Luftfahrtsektor durch die Lieferung von Ersatzteilen für seine Flugzeuge auszubauen.

«Paria-Staaten wie der Iran»

Zum Unterlaufen der Sanktionen seien die drei iranischen Boeing 747 eingesetzt worden, so das Bureau of Industry and Security. Die EP-ICD, die EP-MEE und die EP-FAA hätten unter anderem Elektronik nach Russland transportiert. «Das stellt offensichtlich einen Verstoß gegen die strengen Exportkontrollen dar.»

Die eigene Überwachung, insbesondere bei Elektronik und Flugzeugteilen, habe Russlands Rüstungsindustrie geschwächt, so Matthew S. Axelrod vom Bureau of Industry and Security. Zugleich habe man den Zugang zur Weltwirtschaft stark eingeschränkt und das Land von der internationalen Gemeinschaft isoliert. «Wenn Russland versucht, sich mit Paria-Staaten wie dem Iran zusammenzutun, um das auszugleichen, [...] werden wir Maßnahmen ergreifen, um solche Versuche zu vereiteln.»

Auf Sperrliste

Die drei iranischen Jumbo-Jets wurden deshalb in die Liste gesperrter Flugzeuge aufgenommen. Auf ihr stehen inzwischen bereits mehr als 150  Boeing-Jets russischer Fluggesellschaften.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Aeroflot, hier noch mit Bermuda-Registrierung: Teile gefragt.

Russland erleichtert Ausschlachten von Airbus-und Boeing-Jets

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

aeroflot boeing 777 globus

In diese Länder können Russinnen und Russen noch fliegen

Ex-Air-Albania-Airbus ist in Russland wider aufgetaucht: Das Flugzeug ist über den Oman nach Moskau geflogen.

Russische Airline besorgt sich über Umwege einen Airbus A320 - erneut über den Oman

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies