Ein Soldat unterschreibt die ukrainische Flagge, die ein Junge in Kherson trägt. Die ukrainische Armee wurde beim Einmarsch in Kherson freudig begrüßt.

Erste BilderDer Flughafen Kherson nach dem russischen Abzug

Kherson ist befreit. Doch der Flughafen der ukrainischen Stadt, an dem die russische Armee einen Stützpunkt errichtet hatte, litt heftig unter den Kämpfen. Erste Bilder.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Alles war bereit für ein großes Fest. Am 27. März wollte Flughafenchef Vitaly Kucheruk der Öffentlichkeit die rundum erneuerte Start- und Landebahn präsentieren. Eine neue Befeuerung, ein neues Instrumentenlandesystem und ein neuer Belag waren in den Monaten zuvor für 30 Millionen Euro installiert worden.

Doch einen Monat vor der Einweihung marschierte Russland in der Ukraine ein. Die Truppen besetzten auch Kherson und den Flughafen, der beim Dorf Chornobaivka liegt. «Von einem Tag auf den anderen war alles weg. Ich habe mich voll und ganz für diesen Flughafen eingesetzt. Plötzlich war da nichts mehr», so Kucheruk im Mai.

Früher auch von Ryanair angeflogen

Am Flughafen Kherson hatten die Russen einen Kommandoposten eingerichtet, nachdem sie ihn zuvor wiederholt bombardiert hatten, um ihn für die Ukrainer unbenutzbar zu machen. Diese wichtige und schwer bewaffnete russische Stellung wiederum griff in den vergangenen acht Monaten die ukrainische Armee wiederholt an. Und dadurch wurde der Flughafen arg in Mitleidenschaft gezogen.

Inzwischen ist die Stadt am Mündungsdelta des Dnipro von ukrainischen Truppen befreit worden und die Russen haben sich zurückgezogen. Und jetzt zeigt sich, was vom Flughafen übrig geblieben ist, der früher von Bees Airlines, Ukraine International, Ryanair, Sky Up, Windrose Airlines, Pegasus und Turkish Airlines angesteuert wurde. Viel ist es nicht mehr.

Bild der Verwüstung

Ein Fotoreporter von Radio Free Europe hat Chornobaivka Ende vergangener Woche besucht. Dabei schaute er sich auch den Flughafen Kherson an. Seine Fotos zeigen ein Bild der Verwüstung. nicht nur zerstörtes russisches Kriegsmaterial wie Haubitzen und Panzer am Airport. Auch das Terminal und der Rest der Infrastruktur wurde arg in Mitleidenschaft gezogen.

Der Wiederaufbau dürfte deshalb kostspielig werden. Doch wie meinte Flughafenchef Kucheruk im Mai? Wenn der Krieg vorbei sei, «dann arbeiten wir schnell.»

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie aktuelle Aufnahmen vom Flughafen Kherson.

Mehr zum Thema

Luftaufnahme des Flughafens Kiew-Zhuljany aus der Zeit vor der russischen Invasion, die seit dem Februar 2022 läuft.

«Beginn des Krieges hat uns für 30 Minuten in Schockstarre versetzt»

Der Flughafen Kherson nach einer der ersten Bombardierungen: Starke Zerstörung.

Wie Khersons Flughafenchef die Besatzung durch Russland erlebt

ATR 72 von Windrose: Flog früher nach Uzhhorod.

Gibt es bald wieder Flüge in die Ukraine?

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Zelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca