Dreamliner von El Al über nubischen Pyramiden (Montage): Die israelische Nationalairline überflog erstmals den Sudan.

Über den SudanDreamliner von El Al fliegt historische Route

Erstmals hat ein Flugzeug der israelischen Nationalairline den Sudan überflogen. Dank der Öffnung des Luftraums spart El Al auf Flügen nach Südamerika zwei Stunden.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Hinflug nahm noch die gewohnte Route. Der Dreamliner von El Al startete in Tel Aviv und flog dann über den Peloponnes, Kalabrien und Andalusien, bevor er nach Südwesten abdrehte und Kurs auf Lateinamerika nahm. Nach 16:30 Stunden landete Spezialflug LY46 in Buenos Aires.

Auf dem Rückflug steuerten die Piloten von El Al die Boeing 787-8 mit dem Kennzeichen 4X-ERA auf einen ganz anderen Kurs. Sie flogen direkt über den Atlantik nach Afrika und dann nach Israel. Das sparte zwei Stunden Flugzeit.

Sudan war unter Diktator Omar al-Bashir tabu

Dabei überquerte die El-Al-Maschine auch den Sudan. Und sie schrieb damit Geschichte. Es war der erste Überflug eines Fliegers einer israelischen Fluggesellschaft, der den Luftraum des afrikanischen Landes benutzte.

Der Sudan erkennt Israel nicht an. Deshalb gestattete er bisher auch keine Überflüge israelischer Maschinen. Es gab zwar seit Längerem Verhandlungen, dies zu ändern. Doch erst der Sturz des langjährigen Diktators Omar al-Bashir brachte den Durchbruch. Im Februar traf Israels Premierminister Benjamin Netanyahu den Chef der sudanesischen Übergangsregierung, Abdel-Fattah Burhan. Dabei wurde auch das Thema Überflugsrechte geregelt.

Viele Länder sperren Israel aus

Kurze Zeit später überflog erstmals ein israelisches Flugzeug den Sudan. Jedoch war es damals nur ein privater Businessjet, jetzt war es zum ersten Mal ein kommerzielles Flugzeug. Die Möglichkeit, über das afrikanische Land zu fliegen, verkürzt den Weg von El Al nach Südamerika deutlich und hilft dadurch, Kosten zu sparen. Allerdings hat die Airline derzeit keine regelmäßigen Flüge zum südamerikanischen Kontinent im Angebot.

Umwege sind für El Al nichts Ungewöhnliches. Zwanzig Länder sperren die israelische Fluggesellschaft weiterhin von ihrem Himmel aus: Afghanistan, Algerien, Bahrain, Bangladesh, Brunei, Iran, Irak, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Syrien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate und Yemen. Das verursacht El Al Mehrkosten.

Mehr zum Thema

Dreamliner von El Al: Finanzielle Probleme.

El Al muss ein Drittel der Belegschaft entlassen

Airbus A330 von Etihad: Ganz in Weiß gehalten.

Historischer Flug von Etihad nach Israel - ganz in Weiß

Oman öffnet Himmel für El Al

Oman öffnet Himmel für El Al

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack