Schock für türkischen Premier

Eine Maschine von Turkish Airlines mit einer Regierungsdelegation an Bord entkam in Mogadischu knapp einer Katastrophe.

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Es war ein holpriger Start für den Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Somalia. Das Flugzeug von Turkish Airlines, in dem der Begleittross des Staatschefs reiste, entging bei der Landung um ein Haar einem ernsthaften Zwischenfall. Auf der Landebahn in Mogadischu hatte sich offenbar ein Hund getummelt. Diesem wollte der Pilot bei der Landung ausweichen. Deshalb steuerte er die Boeing B737-800 nach rechts.

Die gut gemeinte Handlung hatte ungeahnte Folgen. Der Jet touchierte eine Pflanze neben der Piste, wie der Aviation Herald schreibt. Sie verlor danach das Gleichgewicht und kippte leicht, so dass ein Flügel den Boden neben der Landebahn streifte, wie die Nachrichtenagentur Anatolia meldet. An Bord der B737-800 mit der Immatrikulation TC-JFL befanden sich Journalisten, Parlamentarier, Geschäftsleute und auch bekannte Sänger. Kein Reisender soll sich beim Zwischenfall aber verletzt haben.

Mehrere Dellen

Erdogan war mit seiner Familie im offiziellen Regierungsjet gereist. Laut Augenzeugenberichten gerieten einige der Passagiere beim Zwischenfall in Panik und schrien. Das Flugzeug von Turkish Airlines wurde bei der Landung so stark beschädigt, dass es für den Rücktransport der Delegation nicht mehr gebraucht werden kann. Es weist am Flügel mehrere Dellen auf und wurde bis auf weiteres stillgelegt.

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