Airbus A330 von Turkish Airlines: Die Flotte umfasst nun 300 Flugzeuge.

300. FlugzeugTurkish Airlines hat Emirates überflügelt

Turkish Airlines hat das 300. Flugzeug in die Flotte übernommen. Damit erreicht die türkische Staatsairline eine weitere Wegmarke - und überflügelt auch die Golfairlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Augen sind meist starr auf die Golfairlines gerichtet. Emirates, Etihad und Qatar werden in Europa als die Bedrohung schlechthin wahrgenommen. Dabei wächst am Bosporus eine andere, ebenso starke – wenn nicht gar stärkere – Konkurrenz heran. Turkish Airlines hat den Flugzeugpark innerhalb von nur drei Jahren um die Hälfte vergrößert. Keine andere Fluggesellschaft der Welt fliegt heute so viele Länder an wie die türkische Staatsairline.

Am Freitag (5. Februar) übernahm Turkish Airlines mit einem Airbus A330-300 das Flugzeug Nummer 300. Die Fluglinie erreichte damit in Rekordzeit einen weiteren Meilenstein. Im März 2007 war die Flotte erstmals 100 Flieger stark, 2013 überschritt Turkish Airlines die Marke von 200 Flugzeugen, nun sind es 300 Flieger. Und so soll es auch weitergehen. Bis in sieben Jahren will Turkish Airlines 450 Flugzeuge haben. Schon heute ist sie die 13.-größte Fluggesellschaft der Welt. «Wir sind entschlossen, die stärkste Basis in der internationalen Luftfahrt zu haben. Das 300. Flugzeuge ist ein Symbol für unsere Entschlossenheit, diese Vision und unsere Ziele zu erreichen», kommentiert Turkish-Airlines-Präsident Ilker Ayci.

Turkish Airlines fliegt auch mehr Ziele an als Emirates

Damit hat Turkish Airlines in den letzten Jahren auch Emirates deutlich abgehängt. Die Golfairline besitzt derzeit eine 250 Flieger starke Flotte. Noch 2013 lagen die beiden Fluggesellschaften in etwa gleichauf (siehe Grafik). Im laufenden Jahr wird Turkish Airlines weitere 39 Flieger übernehmen. Für ganz an der Spitze reicht es aber dann doch noch lange nicht. Die Lufthansa-Gruppe besitzt beispielsweise eine 615 Flugzeuge starke Flotte, bei Air France-KLM sind es rund 465 Flieger, bei IAG 470, bei American Airlines 980.

Turkish Airlines fliegt heute 284 Ziele in 113 Ländern an. Emirates fliegt zu 157 Destinationen in 83 Ländern. Etihad ist noch einmal kleiner. Die Fluglinie aus Abu Dhabi steuert mit 124 Flugzeugen 105 Städte in 60 Ländern an.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies