Flieger von Turkish Airlines: Musste im Iran landen.

Landung im Feindesgebiet Iran

Ein Flugzeug von Turkish Airlines musste wegen eines Notfalls im Iran landen. Heikel daran: An Bord befanden sich 20 Israelis. Und die gelten als Staatsfeinde.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es war ein Schreckensmoment für die zwanzig israelischen Passagiere an Bord von Flug TK720 von letztem Montag (3. März), der sie von Istanbul nach Mumbai führen sollte. Etwa zwei Stunden vor dem Ziel brauchte einer der Mitreisenden in ihrem Flugzeug dringend ärztliche Behandlung. Weil das an Bord nicht möglich war, beschloss die Crew von Turkish Airlines schnell außerplanmäßig zu landen. Und da sich die Boeing 777-300 ER gerade über dem Iran befand, gingen sie in Teheran nieder.

Der Iran ist ein Ort, an dem Israelis seit der iranischen Revolution von 1979 gemeinhin als Feinde gelten. Flugzeuge mit Ausgangsort Israel fliegen aus diesem Grund nicht über den Iran. Viele israelische Reisende mit Ziel Asien entscheiden sich allerdings für Flüge mit Umsteigen. Diese gehen dann doch über den Iran. Meist sind die Reisen so weit kürzer. Außerdem ist der Iran per Gesetz verpflichtet, alle Israelis an Bord von Fliegern so zu behandeln als seien sie Bürger des Landes, in dem das Flugzeug startete.

Glimpflich ausgegangen

So geschah es denn auch mit den zwanzig Reisenden an Bord des Turkish-Airlines-Fluges. Einige seien schon nervös gewesen, berichten israelische Medien. «Doch sie wollten nicht einmal unsere Pässe sehen», so ein Passagier laut der Zeitung Times of Israel. «Draußen sah es ziemlich heruntergekommen aus, wie in den 60er-Jahren. Doch sonst war alles ganz normal. Die ganze Aufregung ist übertrieben.»

Mehr zum Thema

ticker-turkish-airlines

Österreichischer Traditionsklub Rapid Wien schließt Partnerschaft mit Turkish Airlines

ticker-turkish-airlines

Airbus A330 von Turkish Airlines A330 nach Start in Kathmandu wegen Triebwerksproblem nach Kolkata umgeleitet

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines vergibt Bodenabfertigung in Wien für fünf Jahre an den Flughafen

Airbus A330 von Turkish Airlines: Bald mit Premium Economy unterwegs?

Turkish Airlines überlegt sich, Premium Economy zurückzubringen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies