Boeing 787 in den Farben von Air Premia: Entscheidung für den Typen sorgt für Streit.

Streit wegen Dreamliner-KaufTurbulenzen bei Neuling Air Premia

Die neue südkoreanische Billiggesellschaft will nächstes Jahr starten. Doch ein Streit in der Führung gefährdet nun die Pläne von Air Premia.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon im kommenden Jahr will Air Premia starten. Die neue Fluggesellschaft aus Südkorea plant, bequeme Langstreckenflüge für Leute mit kleinem Geldbeutel anzubieten. Auf dem Weg dahin tat sie vor Kurzem einen wichtigen Schritt. Mit einer Bestellung von drei Boeing 787-9 Dreamlinern legte sie sich Anfang April auf ein Flugzeugmodell fest.

Doch nun könnten die Pläne ins Wanken geraten. Denn innerhalb der Unternehmensführung gibt es Streit. Und der könnte sogar dafür sorgen, dass die südkoreanischen Behörden die Betriebserlaubnis annullieren. Grund für die Probleme sind Unstimmigkeiten zwischen Airline-Chef Kim Jong-Chul und dem Aufsichtsrat.

Bangen um Okay von Behörde

Beide Parteien sollen sich uneinig über die Entscheidung für die Boeing 787 Dreamliner sein, berichtet die Zeitung Korea Times. Die Aktionäre möchten deshalb einen neuen Manager an die Spitze von Air Premia setzen. Sollte das tatsächlich passieren, muss die Fluggesellschaft einen neuen Geschäftsplan vorlegen. Die Vergabe der Betriebserlaubnis ist aber an den aktuellen Plan mit dem aktuellen Management gebunden.

Der angepeilte Starttermin im Herbst 2020 könnte somit auf der Kippe stehen. Da die Anforderungen der koreanischen Behörden hoch sind, würde die Ausarbeitung eines neuen Geschäftsplans viel Zeit fressen. Sollte Air Premia das Transportministerium überhaupt nicht überzeugen können, darf sie überhaupt nicht abheben.

Erfahrung in der Branche

Kim Jong-Chul leitete schon einmal die Geschicke bei einer südkoreanischen Fluggesellschaft. Von 2009 bis 2012 war der Manager Chef der Billigfluggesellschaft Jeju-Air. Sie brachte er aus der Krise heraus und wieder auf Gewinnkurs.

Mehr zum Thema

Boeing 787 in den Farben von Air Premia: Entscheidung für den Typen sorgt für Streit.

Air Premia startet mit drei Boeing 787-9

Airbus A330 Neo: Einer von zwei Flugzeugtypen, die sich Air Premia ansieht.

Neue Airline will von Korea nach München fliegen

Die nach vorne gekippte Boeing 787 von Lufthansa: Das Heck ragt in den Himmel.

Lufthansa-Dreamliner: Wie lange dauert die Reparatur nach dem Fahrwerksunfall?

Letzter Start ZA004: Jetzt ist die Boeing 787 in Rente.

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Video

Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies