Airbus A330 Neo: Einer von zwei Flugzeugtypen, die sich Air Premia ansieht.

Air PremiaNeue Airline will von Korea nach München fliegen

In Südkorea entsteht eine neue Fluglinie für Mittel- und Langstreckenrouten. Der Chef von Air Premia verspricht günstige Preise und trotzdem viel Beinfreiheit.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Kim Jong-Cheol hat eine neue Herausforderung: Der ehemalige Chef des südkoreanischen Billigfliegers Jeju Air baut eine neue Fluglinie auf. Das Start-up namens Air Premia existiert seit Sommer 2017 und will Ende 2019 erstmals Passagiere in die Luft schicken.

Eine Gruppe von südkoreanischen und amerikanischen Investoren um die Firmen Fast Investment und DS Asset Management hat nun angekündigt, 10,5 Milliarden Won (rund 8 Millionen Euro) zu investieren, und sich dafür etwa 20 Prozent an der Airline zu sichern, wie koreanische Medien berichten. Insgesamt hoffe Air Premia auf 80 bis 100 Milliarden Won.

35 Zoll Sitzabstand in der Economy

Air Premia will sich auf Mittel- und Langstrecke fokussieren und komfortable Sitze zu Billigpreisen bieten, hatte Kim im Mai angekündigt. Als Flugzeuge kommen für ihn Boeing 787-9 oder Airbus A330 Neo in Frage. Geplant ist eine Aufteilung in zwei Klassen: Die Sitze in der Premium Economy sollen einen großzügigen Abstand von 42 Zoll oder knapp 107 Zentimetern haben, die Plätze in der Economy 35 Zoll oder knapp 89 Zentimetern.

Kim plant laut der Nachrichtenagentur Yonhap auf der Mittelstrecke mit Destinationen wie Singapur oder Ho-Chi-Minh-Stadt und auf der Langstrecke mit Zielen wie San Francisco oder München. Zurzeit arbeitet das Start-up daran, notwendige Lizenzen zu erhalten und die Finanzierung zu sichern. Gemäß Yonhap braucht eine neue Fluglinie mindestens 30 Milliarden Won Kapital und fünf Flugzeuge, damit die Behörden grünes Licht geben.

Mehr zum Thema

Die neue taiwanesische Starlux Airlines <a href="https://www.aerotelegraph.com/neue-starlux-airlines-setzt-auf-a350" target="_blank" rel="noopener">bestellt bei Airbus 17 A350</a>. Zwölf davon sind A350-1000, fünf A350-900. (16. Juli)

Neue Starlux Airlines setzt auf A350

Eine Vorschau: So sollen Logo und Schriftzug von South Pacific Airlines aussehen

Neue Airline macht sich in Hongkong startklar

ticker sum air

Neue Regionalairline für Südkorea: Sum Air übernimmt erste ATR 72

ticker-welt

Die emsigsten Inlandsrouten der Welt im Jahr 2025

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil